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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. II. 5.

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No. 324.

No. 326.

No. 325.

jüngster Sohn setzt in die leere Fläche des StrombergerSchildes drei 2, 1, Rosen (Siegel von 1309). Heinrich V.Burggraf von Stromberg (Enkel des Heinrich II ) führtan derselben Stelle ein Hirschgeweih.

b) Konrad III. von Riidenberg (Rüdener Linie) führt1269, 1273 und 1282 in seinem Schilde den steigendenRüden.

c) Gottfried I, von Rüdenberg führt 12831295ein schildförmiges Siegel, welches den Rüden, einenBalken überdeckend, zeigt.

Im Jahre 1293 und demnächst ständig seit 1295führt er ein rundes Siegel mit dem Wappenschild, inwelchem ein mit den drei Stromberger Vögeln belegter,den Rüden überdeckender Balken zum Vorscheinkommt (No 326 M. -

14) An einer Urkunde des Jahres 1214, welche ausstelltHug (I) comes Montis fortis, hängt dessen Reitersiegelmit der Umschrift: Games. Hugo. Brigantinus.

Im Jahre 1251 siegelt der in der Urkunde genannte«obilis vir Hugo (II) comes Montis fortis mit einemReitersiegel dessen Umschrift lautet: (ß)igillum. Hugonis.

1) Westfälische Siegel des Mittelalters I, 2.

Comitis Montis Fortis. Dasselbe S : egel kommt an eineranderen 1265 zu Bregenz ausgestellten Urkunde vor, inder zugleich Rudolf und Ulrich als Söhne des GrafenHugo genannt werden.

Von diesen Söhnen bat Ulrich auf eine bis jetztnicht ermittelte Weise jedoch sicher vor 1275 die Graf-schaft Sigmaringen erworben. Er nennt sich urkundlichbald Graf von Montfort, bald Graf von Sigmaringen,während die Unischrift seines 1278 zuerst vorkommendenReitersiegels ihn als Grafen von Bregenz bezeichnet.Im Schilde führt er nicht mehr das Erbwappen seinesHauses, die Fahne, sondern einen Löwen, die Fahneerscheint in mehrfacher Wiederholung auf der Pferde-decke.

Nach dem Tode Ulrichs verkaufte dessen Sohn Hugodurch seinen Vormund 1290 die Burgund Stadt Sigmaringeuan die Söhne des Königs Rudolf, wofür ihm dieser denBregenzer Wald um 2000 Mark Silber verpfändete.Graf Hugo von Bregenz führt 1300 also lange nachdem Verkaufe der Grafschaft Sigmaringen das fol-gende Siegel.

L. von Ledebur' 1 ) bezieht die Annahme des Löwen

2) Er sagt im Adelsarchiv I, 157.Erwägt maudie Macht und den Ruhm dieser Grafen von Montfortdie in der Geschichte Frankreichs, wie Englands eineso hervorragende Stellung einnahmen, getragen durchdie ganze Christenheit durch zwei Heldengestalten, wiedie beiden Simons von Montfort; erwägt man ferner,wie nahe sie dein in Deutschland glänzenden und unter-gehenden Geschlechte der Hohenstaufeu standen, indem.