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Geschichte der Heraldik. II. 3.
No. 240.
No. 242.
Johannes von Rappoltstein 1325, wovon hier eineAbbildung folgt
No. 243.
Siegel des Hartwich von Crummeudike, Ritters, aneiner Urkunde von 1336
No. 241.
Der Schild mit dem Lindenbaum ist mit einemHerzschilde belegt, welcher die Helmzier enthält!).
Schildförmiges Siegel des Ritters Johann Scharpen-bergh an einer Urkunde vom J. 1350 2 ).
No. 241.
Wappenbild: ein quergelegter geschachter Strahl;in der rechten Oberecke ein kleiner Helm mit zweiBüffelhörnern, schräglinks gestellt.
Sig. IV. C. des Grafen Albrecht v. Werdenbergvom J 1315: der Heiligenberger Helm zwischen zweiSchildchen Heiligenberg und Werdenberg • 1 ) (No. 242).
Im Elsass ist auf Siegeln IV. B. häufig der Helmbeiderseits von einem Schildchen mit dem Familien-wappen begleitet. Kindler v. Knobloch führt in seinenElsässischen Studien 4 ) folgende Beispiele hievon an:
1) Siegel aus den Archiven der Stadt Lübeck Heft 5Taf. 5 No. 67.
2) Ebenda Taf. 12 No. 174.
3) Fürst Hohenlohe, sphragist. Aphorismen S. 53No. 155. - Das Gliche verdanke ich Sr. Durchlaucht
4) Beutscher Herold 1878 S. 85.
Götzmann von Nordgassen Ritter in Colmar 1348
Friedrich von Hattstatt Ritter 1365
Clewell von Altencastel, Ritter, Vogt zu Lands-burg 1367
Werner von Wittenhcim genannt Gigennagel 1373
Claus von Grostein Ritter, Schultheiss in Strass-burg 1377
Hanmann von Laubgassen 1400
Hanmann Vitzthum von Basel 1402
Wilhelm Burggraf von Osthofen 1406
Erbe Lösel 1417
Werlin von Altencastel 1421
Rülin Losel 1429
Hans zum Treubel 1430
Erbe Lösel 1465. -
Das Secretsiegel des Fürsten Heinrich I. v. Meck-lenburg (oben S. 111 unter No. 69 abgebildet) enthälteine Zusammenstellung von Schild- und Helmzeichen,welche das System der Aufeinanderstellung gewisser-massen umkehrt. Das Helmzeichen ist nämlich mit demWappenschilde belegt 8 .
Es ist nicht unmöglich, dass sich in dieser Weisedie Entstehung der Helmkleinode vieler rheinischer Ge-schlechter , welche auf dem Helme den Wappenschildwiederholen, erklären lässt.
Aehnlich ist das Helmsiegcl des Detlev von Werred. a. 1298 mit der Umschrift: S. Thetlevi. De Werre").Das Kleinod besteht aus zwei Flügeln, deren jeder mitdem vollständigen Wappenschilde des Geschlechts (eisen-hutartiges Pelzwerk) belegt ist.
7. C api tel.
Die Kim-» der Wapnendai Stellung.
Mit dem vorigen Capitel haben wir ein neues Ge-biet der Wappenkunst betreten. Haben sich früher
5) Meklenburgische Siegel 1. Heft (Schwerin 1867)S. 12 No. 49.
6) Im Archiv zu Goslar; mitgetheilt von Ad. M-Hildebrandt im Herold 1871 S. 82.