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Geschichte der Heraldik. II. 8.
Siegel des Grafen Eberhard von Habsburg vomJ. 12741).
No. 233.
Siegel IV. C. des Otto von Hadmersleben vom J.1274. Umschrift: fSigillvm . Ottonis . De . Hademers-leve. Im Schilde ein Löwe, auf dem Helm ein Flügel.I Siegel IV. C des Grafen Ludwig von Oettingen?),zuerst an einer Urkunde von 1275 vorkommend 3 ).
Nr. 234.
Comes Bogus dictus de Pogrel führt 1276 ein Wap-
1) Zeerleder, Urkundenbuch der Stadt Bern Bd. IIITaf. 57 No. 215.
2) W. Freiherr Löffelholz von Cölberg, OettinganaTaf. 1. Das Clichö verdanke ich der Güte des verehr-ten Freiherrn.
8) Der Stempel wurde auch von seinem Enkel Lud-wig f 1346 benützt, so zur Besiegelung einer Urkundedes J. 1336. Nach diesem Abdruck, von dem FreiherrnEugen von Löffelholz vortrefflich gezeichnet, ist derobige Holzschnitt gearbeitet.
pensiegel IV. C.; im nämlichen Jahre ein anderer Po-garell: Graf Stephan genannt von Michelau *).
Siegel des Hermann Schenk von Winterstetten aneiner Urkunde des Jahres 1276; vergl. Taf. 4 No. 4.Das runde Siegel enthält den Schild nach rechts ge-lehnt, auf die linke Spitze ist der Helm gestülpt.
Das herrliche Siegel der Stadt Krems vom J. 1277enthält auf einer Mauerstufe von drei Absätzen einenLindeubaum; daneben rechts steht der österreichischegekrönte Helm mit Pfauenspiegel, links der österrei-chische Bindenschild. Abbildung folgt später.
Siegel IV. C. des Grafen Heinrich von Blankenburgvom J. 1279.
Siegel IV. C. eines Grafen Friedrich von Truhen-dingen, welches ich nach einer Zeichnung des </. G. L.Dorst 8 ) reproducire.
No. 236.
Dorst spricht in solchen Ausdrücken von dem Sie-gel, welche es als sicher erscheinen lassen, dass er einenundatirten, d. h. nicht mehr an der Urkunde befind-lichen Original-Abdruck des Siegels benützt hat. Sonstwürde ich glauben, dass er dasjenige Siegel benützthabe, welches der bei Schannat i) abgedruckten Urkundedes Grafen Friedrich von Truhendingen vom J. 1282angehängt und dort im Kupferstich abgebildet ist. Diebeiden Abbildungen zeigen in den Bruchstellen eine soauffallende Uebereinstimmung, dass es schwer ist, nichtan die Identität des Abdruckes zu glauben.
Siegel des Grafen Friedrich des Jüngeren von Zol-lern Ritters, an einer Urkunde des J. 1282 7 ) (No. 236).Das Bild des Siegels ist oben S 116 erläutert.
Graf Heinrich v. Fürstenberg führt an einer Ur-kunde d. J. 1303 das unter No. 237 folgende Siegel 8 ).
Die Umschrift wird gelesen: £. Goitis. D\ Fvrsteb.Filii. Coitis. Fgeonis.
Der Herausgeber des Fürstenbergischen Urkunden-buchs bemerkt zu diesem Siegel:
„Der sonderbare Aufsatz auf dem Schilde ßieht ausals ob er von dem Verfertiger des Stempels auf Wunschdes Eigners erst nachträglich hinzugefügt worden wäre.Was hier an eine Abt- oder Bischofsmütze erinnert,
4) Pfotenhauer, die schlesischen Siegel S. 26 f.
5) Allgemeines Wappenbuch II, S. 44.
6) Clientela Fuldensis S. 247.
7) Monumenta Zollerana I. 92. Das Cliche ver-danke ich dem Kgl. Hausarchiv zu Berlin.
8) Dasselbe ist im I Bande des FürstenbergischenUrkundenbuches von Archivrath Dr. Eiezler publicirtund das Cliche mir durch das Fürstliche Hauptarchivin Donaueschingen zugänglich gemacht worden.