Druckschrift 
Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
Seite
193
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Geschichte der Heraldik. II. 3.

193

bei Lahr); Siegel an einer Urkunde von 1258. (Spital-archiv zu Strassburg) *)

Siegel IV C. des Heinrich von HohenloheBrauneekan einer Urkunde des Klosters Haina vom J. 1258 2 ).In der Umschrift des Siegels nennt er sich de Hohen-loh, im Texte der Urkunde de Brunhecke.

No. 232.

Ein ähnliches Siegel doch ohne die Damascirungdes Siegelfeldes führt 1266 Kraft v. Hohenlohe.

Siegel IV C. des Grafen Ludwig III von Oettingenan einer Urkunde des Jahres 1258 8 ).

Heinrich Graf von Regenstein führt 1259 das nach-stehende Siegel 4 ) IV C.

Pfalzgraf Eudolf von Tübingen von der BöblingerLinie führt in seinem Siegel an einer Urkunde desJahres 1260 den Schild geradestehend und darauf inder Mitte den Helm mit Federkleinod »). (No. 232).

Spitzovales Siegel des Conrad von Gundelflngen aneiner Urkunde des J. 1261: rechts gelehnter Schild, auf

1) Gütige Mittheilung des Herrn Major Kindler v.Knobloch.

2) Fürst Hohenlohe sphrag. Aph. S. 12, No. 36.Das Cliche verdanke ich Sr. Durchlaucht.

3) Erwähnt von Freiherrn W- Löffelholz von Lol-berg, Oettingana S. 264 ..

4) Mir vom Verein Herold zur Verfügung gestellt.

5) Wappen der heichssckenken von Limpurg ImCorrespondenzblatt des Gesammt-Vereins 1861 S. 43 ü.

die linke Spitze des Schildes ist der en face gestellteKleinodhelm gestülpt 6 ).

Werner Beger von Strassburg (f zwischen 1253 und1266) führt in seinem schildförmigen Siegel') einenHelm, daran zwei Kiele, die oben mit Pfauenquästenbesteckt und aussen mit je einem Fahnentuehe besetztsind, welches das Schildzeichen des Geschlechts dar-stellt: einen eckig gezogenen Balken im dreifach ge-spaltenen Felde

Wilhelm Beger bischöflich Strasshurg'scher Vitzthum(1262-65) führt in seinem Siegel an einer Urkunde desJahres 1264 den Schild gelehnt; auf das Obereck istder Helm (zwei Stangen oder Kiele mit Pfauenquästen)gestülpt 8 ).

Das runde Siegel des Swicker des J. von Gundel-flngen an einer Urkunde des J. 1264*) enthält denSchile gerade stehend i°); auf die rechte Spitze ist dersehr kleine Helm mit Kleinod schräg aufgestülpt, ähn-lich wie auf dem unter No. 237 folgenden Siegel desGrafen Heinrich von Fürstenberg von J. 1303.

Siegel IV. C. des Markgrafen Johann III. von Bran-denburg an Urkunden von 1264 und 1265 (die Abbil-dung folgt später).

Günther Burggraf von Nideke oder Ergersheimführt in seinem Siegel vom J. 1264 einen Sparrenschild(gelehnt) mit darauf gestülptem Helm, der zwei Fischeträgt 11 ).

Siegel IV. C. des Burggrafen Friedrich von Nürn-berg an einer Urkunde des J. 12651 2 ).

Borchard von Woldenberg führt 1271 ein schild-förmiges Siegel, der Helm, sehr klein, steht über demgrossen Schilde im Schriftrande.

Siegel IV C. des Grafen Sifrid von Anhalt vom J.1273. Umschrift: t Sifridvs. Bei. Gracia. Comes.Ascharie. Ft. Heres. Thvrigie.

6) Siegeltafeln zu v. Weech, codex. SalemitanusNo. 63.

7) Kindler v. Knobloch in der Vierteljahrsschriftdes Herold 1880 Taf. II No. 15.

8) Ebenda Taf 11 No. 14.

9) Vergl die Siegeltafeln zu v. Weech, Codex Sale-mitanus No. 62.

10) A. a. 0. scheint der Schild allerdings nach linksgelehnt zu stehen, weil das Siegel falsch in die Ur-kunde gehängt ist.

11) Vierteljahrsschr. 1880 S. 330 Taf. 2 No. 5.

12) Von diesem Siegel bringen wir eine Abbildungan anderer Stelle.