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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. II. 3.

Nr. ',66.

Ko. 167.

Schildförmiges Siegel des Swicker von Gundelfingenvom J. 1236. Der Umschriftraiid ist nicht mit Schrift,sondern Kreuz-Rosetten ausgefüllt. Der Schild enthältden Schrägdorn ').

No. 168.

Kalb von Crumbach siegeln 1245 mit dem Siegel ihresVaters, welches vorn einen halben Adler, hinten einenquergelegten Schachsparren enthält 1 ).

Heinrich von Ulmen führt in seinem Siegel vom J.1208 mit der Umschrift: f Sigillvm Henrici lle. Vlmeneein gewecktes Siegel feld 2 ).

Friedrich v. >chönburg, aus dem bekannten Her-rengeschlechte, führt in seinem Siegel vom J. 1^47 den(von Roth und Silber) vierfach schrägrechts getheiltenSchild. (No. 167)

Sein Bruder Heinrich v. Liebenau führt 1'269 einganz anderes Wappen; vergl. das unter Nr. 182 abge-bildete Siegel.

Herr Ulrich v. Liechtenstein beschreibt sein Wappen:

Da bi fuort man den schilt min

der was vil wiz von härmin

dar durch von zwarzem zobel gar

warn gesniten vil wol zwo bar,

dar üf ein buckel meisterlich

diu buckel was vil koste rieh.

da mit er solt geriemet sin

daz wären borten guot sidin.

Schildförmiges Siegel des Anselm von Wildenstein(so in der Urkunde genannt) vom J. 1263. Umschrift:f S. Anshelmi. Ivnioris. De Ivstingen. Bild: derSchrägdorn 4 ).

No. 1G9.

1) Vergl. das unter No. 198 folgende Siegel.

2) Günther, cod. dipl. Bhcno-Mosell. Bd. II. Taf. 2No. 11.

3) Clicbe aus dem Fürstenberiiischen Urkundenbuch.Bd. V. Nr. 3.

4) Fürstenbergisches Urkundenbuch V. No. 8; auchdieses Cliche verdanke ich dem fürstlichen Archiv.