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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. I. 3.

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Ir ecker pawen ir wiesen meen

130 Keyn ander leyt Hess er in geschehenDamit er vnd auch alle sein reteGewunnen haben das gemeyn gepete.Zwen heilig Stiffte hetten verlornVil gerechtigkeit genaw abgeschorn

135 Das hat der fürst in wider helfen suchenAls geschriben stet in iren alten puchenDas musten sie lanng an lassen stenBamberg vnd Wirtzpurg hocher Stift't zwenDas hat in der furste wider helffen vinden

140 Des haben ere seines kinds kinden.Immer wesender vnd ewiger bleiberUnd aller vbel ein hintreyberUnd hergeber aller SeligkeitDanck lob vnd ere sey dir geseyt

145 Das du das gross vbel hast hingeflostDes sey dein nam gehocht vnd gegrostDen alle engel dort ewiglich lobenGib lone allen den die nach haben geschobenVnd diesen krieg haben gemacht siecht

150 Er sey fürst graif ritter oder knecht

Und dem hochwirdigen Bischoff vnd CardinalVon Awgspurg der wol get an der zalVnd die Ersamen weisen von NurmbergDie haben geerbeyt ein gottlichs wergk

155 Ir fridmachen mer Seligkeit antrifftDann hetten sie newn closter gestift'tVnd der hochgeborn marggraff AbrechtDer Hess den krieg auch machen siechtDer hat die frumen sich lassen weissen

160 Den muosse got mit seinen gnaden speisenVnd gebe im dortt die ewigen rwVnd sliess im furbass sein hertz zuDas aller sein zorn dorynn erleschVnd furbass keinen zorn seinen veinden awssdresch

165 Dann got der weiss were do recht oder vnrecht hatDemselben kein hertz verslossen statWere vnrecht hat vnd lest sich weisenDerselbe ist vil hocher zu preisenDann alle sein gerecht widerteyle

170 Die sele empfecht kein grosser heyle

Daune were seinen bösen eygen willen prichtDerselbe legt ab dort an dem jüngsten gericht.Und der hochgeboren Hertzog Wilhelm von

Sachs senDem adel vnd ere ist zugewachfsen

175 Der hat die sach weiselich besunnen

Und hat auch an dem rocken gespunnenVnd getreulich geerbeit zu fride mit ratenDas der gross zorn mitten voneynander warde

geschrotenVnd auch das mordisch wetter warde gestillet,

180 Herre mit deinem sterben im das vergiltWenn sie an irer letzsten rechenung liegenDa alles böse vnd gut bleibt vnuerswigenVnd auch der hochwirdig bisch oue von

F r a n c k e nVon Wirtzpurg demselben alle arme lewt

dancken

185 Das Er bey got dort ewiglich bleybDer ist da gewesen mit sein selbs leib

Vnd hat den fride auch bracht zuwegenGot spreng auf in seiner gnaden regenVnd helft im zu seinen letzsten zeyten

190 Wider alle hellische fursten streyten.

Wanne were fride macht hie in dieser zeytDorumb im got dort den ewigen Ion geytDie Bichtigung geschähe am MantagDort vor sand Jobanns tag

195 Im Sechtzigsten jare nach viertzehenhundertDa hab ich das geticht new aussgesundert.Mein got mein herre mein williger sterberHalt auf die hellischen valcken vnd SperberDie allen seien nach sweymen vnd schiessen

200 Teyl mit dein vnschuldigs plut vergiessenVnd lasse die armen zu gnaden kumenDie in der reyse haben schayen genumenOne rewe one peicht vnd one alle pussLass auf sie regen deiner gnaden guss

205 Herre durch dein sterben das tu tetstDes du noch nye verschuldet hetstHerr gib gewalt vnd gut gerichtDen fursten hie in meinem getichtGieb in ein concluss in allen iren dingen

210 Das ein yeder Te deum laudamus werde singenHerre gib in sterck als dem SampsonGib in gehorsam als dem AbrahamGib in andacht als Jeromias(üb in lanngkleben als Esechyas

215 Gib in manheit als dem GedeonGib in Beichtum als dem SalomonGib in zucht als dem kayser OttenHerr schicke in manung als dem LottenDer vor dem grossen zorn empflohe

220 In der Sodomitten nyderlage

Gib in den glauben als AzanyasHerr gib in ein ee als ZachariasGib in ein alter als dem NoeGib in Weisheit als dem Daniel

225 Das iglicher sein landt vnd lewt regirAls hertzog Gottfridt von PelgirGib in ein gedechtnnss als kunig EckhartDas sie nicht Valien in solliche hoffartAls geschähe Nabuchodonosor

230 Gib in abpieten als der EstorGib in obliegen als der JuditGib in rew als dem kunig DavitGib in angesigen als der SusannenDas sie bestenen vor den zwelff mannen

235 Da vor man spricht das letzt vrteylMach sie von allen iren sunden heylVnd behut sie dort vor ewigen soebenOb sie dein gepot ye haben gebrochenSo lasse dein blut das du vergost

240 Dich weichen das du varen last

Lasse sie deines vnschuldigen Sterbens geniesenVnd aller raertrer blut vergiessenVnd gib dich in an irein endeZuspeise auss des priesters hende

245 Damit man ewiglich dort genystDas bit ich dich herr Jhesu ChristDurich alle dein vetterlieh gutSo hat geticht Snepperer Hans Bosenplut.