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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. I. 1.

denjungen Lucidarius- und v. d. Hagen 1 ) bezeichnetsie mit grösstem Recht als einensinnvollen undin haltsreich en Zeit-und Sitten spiegel Oeste r-reichs".

Das lüerhergehörige Lied«) hat im Wesentlichenfolgenden Wortlaut:17 min kneht aber zuo mir gie

sine rede er wislich ane vie,

er sprachlieber lierre min

mac iz mit iwern urloube sin,

ich wil iucli aber vrägen:

des lät iuch niht betragen

so iuch got immer vrist.

eines sinnes mir gebrist

daz ich niht erkennen kan

einen rehten dienst man.

waz der ze rehte haben sol,

Des wist mich, herr; so tuot ir wol"

ich sprachsaeliger kneht,

ein dienst man haben sol ze reht

ritaer und edel knehte

die gerne unde rehte

im dienen eigenliche

gehoert er zuo dem liehe

und hat dienstmannes namen,

des darf er sich ninder schämen.

er sol dannoch haben mer

von dem riche, das hat er er.

daz er vogt der goteshüse si

und üf sinem eigen fri

sol er von dem riche hän,

stoc, galgen unde ban.

er sol ouch pfarre lihen,

und sich der miete verzihen

die ein phaffe im geben wil:

der werde nimer also vil,

er müge ir gerne haben rät;

lihe si neinlich dem durch got

der ir in sime namen ger;

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si sitzent üf burerehte

dienstman riter knehte

jebent ir ze holden

daz sie dienen sohlen

niht wan ir rehten zins

si bieten also vil gewins,

der si bracht ze höchvart

got hat iz da mit he wart,

swaz die selben vrien

zesamen als die bien

durch daz jar bringent

da mit si küme gedingent

dienststuire von ir guot

wert in dicke ttbermuot."

der kneht sprachlieber herre,

ich gedenke verre

doch wolt ich lieber eigen sin

d 6 man mir 1 i e z e daz min

dan ich ein vri li ieze

und man mich niht e r 1 i e z e

ich miieste staete sin bereit

mit dienst von miner arbeit."

der kneht sprachlieber lierre

und rede ich ze verre,

des enzieht mich gnaedielich.

hie ze laut in Osterrich

nimt sich gar ze maneger an

daz er si ein dienstman

und hat doch einen riter niht;

dar zuo in niemen lihen siht

sentmaezigen liuten lehen.

herre, lät uns iwern rät geschehen,

wil der selbe für uns gen

ob wir gen im üf sten

sitz wir stille, iz ist im zorn;

er dünket sich so wol geborn.

118 iz sol ein dienstman ze rehthaben sin und witzedaz er mit eren sitzean des lantfürsten rätder daz lant ze lehen hatvon des riches herren.

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min kneht sprach sagt mer

lieber herr, durch iwer er

waz ein rehter dienstman si

ist er eigen? ist er vri

mit urloup ich des vräge

ob der herzöge

eigenschaft jeh üf in*

ich sprachlieber kneht, tuo hin!

daz lant ist sin eigen niht,

wan man inz enphähen siht,

ze lehen von dein riche

ich sage dir endeliche

in disem lant ze rehte

sint riter, edel knehte,

eigen der rehten dienstman

die daz riche hoerent an,

die gebüren alle vri

swes ir g U0 t ze rehte si

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swer sich dan wil nemen andaz er si ein dienstmanund küme ein einschilt riter ist,daz müet mich, also helf mir Kristdie dienstman in Osterrichsint an wirden ungelich,dienstman ze Pilsteineze den besten ich niht meine,daz einschilt riter inder siin dem Vorst, des ist er friumb Lengenbach die dienstmansul wir niht zen besten hän,Slah üf und Pfif mit der floitdie liez uns alle der tuomvoitich sprachowe, du boesewicht!daz du dines mundes nihthüetest, daz ist mir vil leit.

1) V. d. Hagen's Germania IV. 194 ff.

2) Das VHIte.

604 waz wildü der dienstman?die gewinnest!! ze vint

(Der Knecht sagt hierauf, was er dem König vortragenwürde, wenn ihm die saelde geschähe, den König zusehen :)

her künic, ob ich reden sol,

mit urloup, des mir not get

ditz laut unordenlichen stet

man dringet um den vürganc,

laer sint die schemel vol diu baue

sie stigent an dem übermuot.

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