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1 (1874)
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Gruppe IV. Nalirungs- und Genussmittel etc.

sowie das Aroma vollständig zu erhalten, findet die Zerkleinerung dergerösteten Bohnen statt. Ausser dem Pulver stellt Doyen noch Gemischedesselben mit Zucker oder Cacaobutter in Form von Tabletten her, dieersteren sind für den Gebrauch in der Armee und Marine, die letzterenzum Rohessen bestimmt. Sämmtliche Präparate werden durch einezweckmässige Verpackung vor der Einwirkung der Luft geschützt unddadurch haltbar gemacht.

II. Cliocolade, Zuckerwaaren und durch Zuckerconservirte Früchte.

Die Fabiikation jedes einzelnen der genannten Artikel wird wohlhier und da als ganz selbstständiger Industriezweig betrieben, so dieBereitung der Chocolade, die Erzeugung der mannigfaltigen Zucker-waaren, der in Zucker eingemachten Früchte, der Gelees, Marme-laden u. s. w., aber in der Mehrzahl der Fälle, besonders bei den hierin Betracht kommenden Ausstellern, finden sie sich in einem und dem-selben Etablissement zu je zweien combinirt, oder sänuntlich vereinigt,oder noch in Verbindung mit einem anderen, mehr fremdartigen Betriebe.Mit Rücksicht auf den zugemessenen Raum, zur Vermeidung vonWiederholungen, erschien es deshalb zweckmässig, diese sämmtlichenErzeugnisse zu einer Gruppe zu vereinigen. Es konnte dies um soweniger Bedenken erregen, als in technischer Beziehung keine beson-ders hervorragenden Fortschritte seit der letzten Pariser Ausstellung zuverzeichnen sind und die Fabrikationsverfahren als auch deren Pro-ducte als bekannt vorausgesetzt werden können.

Hatten zwar in Wien die hierhergehörigen Artikel keine so voll-ständige Vertretung gefunden, um mit Sicherheit den Stand ihrer Er-zeugung in jedem einzelnen Lande darlegen zu können, so Hessen sichdoch im grossen Ganzen, aber vorzugsweise bei den Deutschen undOesterreichern, manche erfreuliche Verbesserungen, manche in wirth-schaftlicher Hinsicht, bedeutungsvolle Erscheinungen erkennen. UnterHinweisung auf die Ergebnisse der letzten Pariser Ausstellung (6) mussvor Allem betont werden, dass seitdem der Grossbetrieb, die Anwendungder Maschinen weitere Fortschritte gemacht bat, dass seitdem die früherfast ausschliesslich herrschende Handarbeit noch mehr in den Hinter-grund gedrängt ist, ja dass die hier in Betracht kommenden Fabrika-tionszweige in den eigentlichen Industriestaaten nur einen erheblichenGewinn, unter den angedeuteten Bedingungen, abwerfen.

In Folge des Grossbetriebs, der Maschinenarbeit, haben dieWaarenan Qualität sowie an Gleichmässigkeit gewonnen, ihre Preise eine Er-mässigung erfahren und die Kreise ihrer Consumenten sich erweitert.