Section II. a. Zucker.
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Die Ausstellung Oesterreichs war in der östlichen Agriculturhalleund zwar als eine Collectivausstellung und auf eine 'dieser Grossihdustriewürdige, sehr übersichtliche Weise, in einem geschmackvollen Schrank-system von elliptischer Form dargestellt. —• Sie machte einen statt-lichen Eindruck, sowohl durch die Massenhaftigkeit der ausgestelltenProducte, als durch die vorwiegend gute Qualität derselben; und schlosssich würdig derjenigen Deutschlands an.
Von den airsstellenden böhmischen Fabriken zeichneten sich diedes Herrn v. Schöller zu Czakowitz, Czaslau und Wrdy durch ihreschönen und schweren Raffinaden und Melise aus. Ferner die vonder böhmischen landwirthschaftlichen Creditbank vertretenen Fabrikenvon Philippshof, Horkau, Lissa, Hochwesely und Kostomlatmit Raffinaden, Melis und gutem Rohzucker. Daneben die DuxerActienzuckerfabrik mit schweren, weissen, ohne Einwurf undnachdem alten Pressverfahren erzeugten Saftmelisen, die ActienfabrikKaden mit Kornzucker ersten bis dritten Products, die ZlonitzerFabrik des Fürsten F. Kinsky mit ihren schweren Raffinaden, Melisund Rohzuckern, die Iloromezitzer Zuckerfabrik mit sowohlgrünen als gedeckten Broden in Lompsform und mit Kandisen, dieSchlaner Fabrik des Freiherrn Riese-Stallburg durch überausgrosse Schaubrode, die Svijan-Podoler Act-ienfabrik durch Saft-melis und Pilezucker, die SadowaerZ uckerfabrik durch vorzüglicheRohzucker, die Per uze r Fabrik des Grafen Franz Thun durchMelis mit Saftcentrifugen erzeugt, die Radborn er Zuckerfabrikdurch grobkörnigen Melis, die Smizicer Fabrik des Freiherrn Joh.v. Liebig & Co. durch Rohzucker, die Koliner Fabrik des Frei-herrn v. Horsky durch Rohzucker, die Sr. Majestät dem Kaiser Fer-dinand gehörige Swolenoweser Zuckerfabrik durch allerlei Pro-ducte in den verschiedensten Formen, marktgängige und decorativ.e,die Opocnoer Fabrik des F ürsten Colloredound die F abriken desFürsten Lobkowitz zu Bilin und Zidowitz durch Raffinaden undSaftmelise mit und ohne Einwurf und endlich die vier Fabriken desFürsten Schwarzenberg, welche in dem eigenen Pavillon des Fürstensehr schöne Melise, Rohzucker und Kandis, auch eine Collection Rüben-safte in den verschiedenen Verarbeitungsstadien ausgestellt hatten.
Beiden Fabriken Mährens stand obenan die des Herrn J. Robertzu Seelowitz, ihr zunächst Aug. Skeene zu Lundenburg. Ersterehatte ausgezeichnet schöne Raffinaden, für das In- und Ausland gear-beitet, und Pilezucker, letztere Raffinade, Saftmelis und Pilezucker,ausgestellt. Hiernach folgten Alfred Skeene in Prerau mit Raffi-nade, Melis und Pilezucker, die Wisternitzer und Hu 11 einerActienzuckerfabrik mit Zuckerpile aus grobkörniger Füllmassenach dem Schröder’sehen Verfahren mittelst Dampfdeckung dargestellt,die Rossitz er Fabrik mit Raffinade, die LeipnikerActienfabrik
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