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Gruppe IV. Nahrungs- und Genussmittel etc.
ducten der Zuekerindustrie zu beschicken, um Zeugniss zu geben vonden Fortschritten, welche in den letzten Jahren in Deutschland ge-macht worden sind.
Diese Collectivausstellung des Vereins war in einer sternförmigenSchrankgruppe von colossalen und doch gefälligen Formen zur xin-schauung gebracht und toleranter Weise auch deutschen Nichtmitglie-dern des Vereins Aufnahme in derselben gestattet.
Der Katalog der Collectivausstellung verzeichnete 6S Ausstellermit 216 Ausstellungsobjecten. Unter diesen Objecten waren möglichstalle Arten von Fabrikaten, von der Füllmasse ab bis zu den hochfeinenKrystallzuckern und Raffinaden enthalten.
Die denselben beigefügten chemischen Analysen sind mit wenigenAusnahmen in dem Vereinslaboratorium zu Berlin ausgeführt, ebensodie Ermittelung der bei den Rohzuckern angegebenen Raffmations-werthe (theoretischen Rendements), nach der neueren Methode desDr. Scheibler.
Unter den ausgestellten Fabrikaten fanden viele Anerkennungdie schönen Raffinaden in allen Körnungen; hiernach die Saftmelis-brode, welche unmittelbar aus dem grünen Rübensafte und zum Theilauch ohne Einwurf von Rohzucker hergestellt waren, ganz besondersaber die schon in der Einleitung erwähnten Ivrystallzucker, welchein grosskörnigen, farblosen Proben ausgestellt waren und vorzugs-weise bei den Fachmännern eine allgemeine Anerkennung gefundenhaben.
Von den Raffinaden zeichneten sich namentlich aus: die tadellosweissen, geschlossenen, sowohl fein- als grobkörnigen Brode von JakobIlennige in Neustadt-Magdeburg und die grossen und kleinenBrode von C. Bennecke, Hecker &Co. in Stassfurt, ferner die Brodeder Zuckerfabrik Glauzig in Glauzig, von Baumann&F.Maquet inBukau, von E. C. Helle in Sudenburg-Magdeburg, von der Zucker-fabrik Holland bei Cöthen, von der Zuckerfabrik Podelzig inPodel-zig, von derHalle’schen Zuckersiedereicompagnie (in viereckigenBroden), von der Fürstl. Schönburg’schenZuckerfabrik in Gusow, vonder Zuckerfabrik Heilbronn in Heilbronn und von der ZuckerfabrikStuttgart in Stuttgart.
Als- eine neue Erfindung zur Herstellung der Raffinaden ist diehübsche Ausstellung des Herrn Eugen Langen (in Firma Pfeifferund Langen) in Cöln zu erwähnen, welcher Raffinade in Form vongrösseren Steinen, Stangen, Platten und kleinen Würfeln eingesendethatte, die nach einem neuen patentirten Verfahren, welches sich durchgrosse Billigkeit auszeichnen soll, mittelst Centrifugen gewonnen waren.
Gemahlene Raffinaden waren vorzüglich vertreten durch JakobHennige in Neustadt-Magdeburg, Treutier,.Sclierzer &Co. inNeu-hof, die Badische Gesellschaft für Zuckerfabrikation in Wag-