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1 (1874)
Entstehung
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183
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Section II. a. Zucker.

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dieses Bestechungsversuches, den Chemiker Sir Humphry Davy ver-anlagte, in einer Abhandlung (Traite de chimie agricole) den Nach-weis zu führen, dass der Bübenzuckerbitter schmecke und derglei-chen mehr.

Nach dem Sturze Napoleons I. ruhte die Bübenzuckerfabrikationin Deutschland, sie wurde jedoch in Frankreich selbst beibehalten unddurch Einführung wesentlicher Verbesserungen, so namentlich durchBenutzung des Dampfes für den Fabrikbetrieb und der gekörntenKnochenkohle für die Beinigung der Säfte etc. weiter ausgebildet. Erst inden Jahren 1830 bis 1835 sehen wir sie wieder auf deutschem Boden,um ihn nun nicht wieder zu verlassen, sich vielmehr an der Hand derNaturwissenschaften kräftig zu gestalten und auszubreiten. Sie hatseitdem den Colonialzucker von dem deutschen Gebiete vollständig ver-drängt, wenn auch zunächst freilich unter der Gunst eines nicht unbe-deutenden Schutzzolles, dem sie jedoch allmälig entwachsen ist. Seitdem Jahre 1840 finden wir sie mit einer Steuer von 1 / i Sgr. pr. Cent-ner verarbeiteter Büben belegt, und weit entfernt, durch die Steuer-belastung gedrückt worden zu sein, sehen wir sie von da ab in steterund intensiver Entwickelung begriffen, trotzdem diese Steuer seitdemdie 32fache Höhe angenommen hat, nämlich bis auf 8 Sgr. pr. Cent-ner Büben gestiegen ist. Unter dem Einfluss dieser allmälig gestei-gerten Steuer, unter dem Wetteifer und der Concurrenz der ver-schiedenen Bübenbau treibenden Staaten Europas ist die Technik die-ser Industrie in lebhaftem Fortschreiten geblieben und zu der jetzigenHöhe ausgebildet worden. Ausser der schon vorhin erwähnten Ein-führung des Dampfbetriebes und der Benutzung der gekörnten unddaher der Wiederbelebung fähigen Knochenkohle hat die Zuckerfabri-kation im Laufe dieser Zeit verschiedene epochemachende Verbesse-rungen und Umwälzungen erfahren, von welchen die wichtigsten hierkurz aufgezählt sein mögen:

1. Die Saftgewinnung. Einführung der hydraulischen Pres-sen; der Centrifugen durch Schöttler, Frickenhaus undFesca; des Macerationsverfahrens durch Schützenb achund des schon von Dombasle empfohlenen, in neuerer Zeitdurch Fl. Bobert in Selowitz verbesserten Diffusionsver-fahr ens.

2. Die Saftreinigung. Einführung der Kalkscheidung; derKalkscheidung mittelst Kohlensäure (Saturation) duch Schat-ten und Michaelis, der Filterpressen; der Schlammentzucke-rung durch Bodenbender.

3. Das Verdampfen und Einkochen der Säfte. Einführungdes Vacuumapparats durch Howard (1812); der Billieux-schen Verdampfapjjarate durch Tischbein und Bobert (1850).