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Gruppe II. Forst- und Landwirthschaft.
reichte eine Gruppe von Georginen aus der Handelsgärtnerei vonFranz Dewoty’s Wittwe in Wien dem Floraplatze zur besonderen Zier.
Auch ein anderes Moment, wichtig bei der Schaffung von land-schaftlichen Bildern, war für mehrere Aussteller Gegenstand der Con-currenz.
. Je besser, je frischer die Rasenflächen sind, auf denen Gehölz-und Blumengruppen sich abheben sollen, um so vortheilhafter werdendiese erscheinen. So sehr auch zur Herstellung von gutem Rasen diePflege beiträgt, die den Graspflanzen zuTheil wird, so hängt doch auchsehr viel von der Beschaffenheit des dazu benutzten Samens und derrichtigen Auswahl der den verschiedenen Bodenarten entsprechendenSpecies ab. Eine Beurtheilung durch eine hierin competente Jury hättealso auch diesen Ausstellern zu Theil werden müssen und können, istaber unterblieben. Die im Allgemeinen gute Qualität aller und diehervorragende Vortrefflichkeit einzelner ist hoffentlich jedoch von sovielen Besuchern erkannt worden, das daraus den Ausstellern eine Ent-schädigung für die gehabten Kosten und ein Ersatz für nicht erhalteneMedaillen oder sonstige Auszeichnungen hervorgehen mag.
Von folgenden deutschen Samenhandlungen waren Grassämereiengeliefert worden: C. Appel in Darmstadt; 0. C. Baumann & Co.in Baden-Baden; E. Boese & Co. in Berlin; J. Butterbrodt in Hil-desheim; G. Keller in Darmstadt; A. Le Coq & Co. in Darmstadt;Carl Schickler in Stuttgart, und F. Wedeltind in Hildesheim.
Der aus B oese’s Samen gezogene Rasen sah entschieden am bestenaus von allen auf dem Ausstellungsplatze, erfordert aber wohl in Folgeder Feinheit seiner Gräser eine besondere Pflege und Geschicklichkeitbeim Mähen. An dem Platze, wo er angewendet wurde, hätte er durchkeinen besseren ersetzt werden können. Wo es sich um die Bedeckunggrösserer Flächen mit schönem Grün handelt, schien nach den be-obachteten Resultaten der Same einer englischen Firma, JamesCarter & Co. in London, der geeignetste zu sein, der zum Theilauch in den deutschen Gärten verwendet wurde und sich durch ener-gischen Widerstand gegen die verderbliche Hitze des Sommers aus-zeichnete. Auch ein anderes englisches Geschäft, Sutton & Sohn inHolborn, London, hatte sehr bedeutende Lieferungen gemacht. Vonall’ den vielen englischen Gärtnern sind diese zwei die Einzigen ge-wesen, die ein Lebenszeichen von sich auf der Ausstellung gegebenhaben.
Von vier österreichischen Samenhandlungen hatten Aussaaten imParke und auf dem Floraplatze gemacht: Marke 1 ’s Söhne in Wien,Boschau in Wien, Baumann Nachfolgerund Swoboda’s Neffeaus derselben Stadt.
Während, wie wirgesehen haben, in den von österreichischen unddeutschen Landschaftsgärtnern ausgefübrten Anlagen Producte aus