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Gruppe II. Forst- und Landwirthschaft.
schon ältere verstellbare Sieb von Hornsby. In Wien ist noch eineneue Sortirtrommel von Rain forth an mehreren Maschinen angewandt,bei welcher dünne sich kreuzende Drähte die Oberfläche der Trommelbilden. Da sich diese Drähte wie Gewebe binden, so ist keine weitereVerbindung' derselben nöthig und das Enger- und Weiterstellen erfolgtauch durch Verschieben des einen Trommelendes wie bei den anderenSortirtrommeln. Obgleich weniger Verbindungen durch Loth oderBindedraht an diesem Siebe Vorkommen und es empfehlen, so ist dochdie Siebfläche durch die vielen sich kreuzenden Drähte geringer alsz. B. bei Hornsby’s oder Penney’s Sieb.
Eine Dreschmaschine von Ransome & Sims hat einen schon inParis ausgestellten Apparat, um das Stroh zu zerreissen, so dass esauch Thiere fressen können, welche Häcksel aus hartem Stroh nichtfressen. Zu diesem Apparat hat nun Ransome noch einen Elevatorgemacht, welcher ähnlich wie früher der B r tick sh aw’sehe den Häck-sel durch eine Röhre fortbläst.
Auch viele Elevatoren für Stroh sind ausgestellt, welche ent-weder zum Bau von Getreidefeimen oder zum Wegführen des ge-droschenen Strohes von der Maschine nach den Strohfeimen dienen.
Sehr wesentliche Aeuderungen weisen die verschiedenen Construc-tionen der Elevatoren nicht auf.
In Oesterreich findet man die Maschinen zum Entkörnen desMaises reichlich vertreten und zwar sowohl zum Hand- als auch zumGöpel- oder Dampfbetrieb. Einige grössere Maschinen sind sogar mitSieben und Gebläse versehen, fast alle aber haben zum Entkörnenselbst eine nylinclrische mit Stiften besetzte Trommel, welche zum gröss-ten Theile von einem glatten, an die Stifte nahezu anschliessendeneisernen Mantel umgeben ist, der bloss oben eine Erweiterung hat, inwelche die Kolben hineingelegt und nun von den Stiften entkörnt undvorwärtsgeschoben werden, bis sie am anderen Ende der Trommel her-auskommen ; während die Körner zwischen den Stiften Raum habenund unten, wo der Mantel nicht geschlossen ist, herausfallen.
In Oesterreich war auch eine neue Kleedreschmaschino von Ca-ro w & Co. in Prag ausgestellt, bei welcher das Enthülsen durch einegeriefte Gussstahlwalze und eine mit ihr zusammenarbeitende Walze mitdickem Gummiüberzug geschieht. Sie soll bei 55 ctm Breite mit 1 bis2 Pferdekräften 15 bis 30 Kg Samen in der Stunde liefern, der über-dies noch in der Maschine geputzt wird.
Die selbstständigen Getreidereinigungsmaschinen bestandenzum grossen Theil aus den schon erwähnten Sortirtrommeln, noch miteinem Gebläse oder einem Steinfänger verbunden. Dann aus den bekann-ten Windfegen und endlich noch aus den verschiedenen, auch in Parisausgestellt gewesenen, französischen Reinigungsapparaten, von welchennamentlich dieMaschinen von L hui liier Erwähnung verdienen, welche