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Gruppe XVIII. Bau- u. Civil - Ingenieurwesen.
Nebenkosten , Herstellung der Interimsbahn , der Interimsbrücke überdie Staatsbahn und mehrere Strassen, für Gewinnen, den Transport,Abladen, Einebnen und für Geräthe pr. cbm 11'lSgr., während er sichnach der Transporttabelle der Venlo-Hamburger Bahn auf 14 Sgr.berechnet haben würde.
4. S t r a s s e n b a u.
Auch der Strassenbau war auf der Ausstellung nur durch wenigeGegenstände vertreten. Aveling & Porter in Rockester haben eineDampfstrassenwalze ausgestellt. Die Belastung derselben bestehtaus dem Kessel und der Dampfmaschine. Die "VValzbreite beträgt l'85m.Die äusseren zwei Viertel dieser Breite werden von den hinten liegendenTreibrädern, die inneren zwei Viertel von den vorderen Rädern gewalzt.Beide Räderpaare sind gleichmässig belastet. Bei der ausgestellten8 Tonnen schweren Maschine sind die beiden vorderen Räder conischgebaut und auf eine gekrümmte Achse gesteckt, wobei sie sich untenfast berühren und oben Raum für die Belastung der Achse in der Mittegewähren. Bei dieser Anordnung ruht die Belastung auf drei Punktenund wird immer richtig vertheilt, dagegen kann das Walzen nicht ganzohne Gleiten vor sich gehen. Eine andere, der Stadt Wien gehörige,15 Tonnen schwere Walze desselben Fabrikanten hat nur drei cylindri-sche Walzräder, wobei die Vorderachse ebenso wie die hintere Achsein zwei Punkten belastet werden muss. Sie ist mit Einrichtung versehen,um als Locomobile (4 Pferde stark) und als Strassenlocomotive verwendetwerden zu können.
Eine von Christian Blot in Paris ausgestellte Strassenkehr-maschine hat einen Bürstencylinder, welcher mit der Bewegungs-richtung der Maschine einen Winkel von 45° bildet. In Folge dessenwird der Kehricht zur Seite geschoben, und bei wiederholtem Hin- undHerfahren zur Seite der.Strasse in einem geradlinigen Dämmcken auf-gehäuft. Ein Apparat zum Auflangen des Kehrichts ist mit der Kehr-maschine nicht verbunden, wodurch eine grosse Einfachheit derselbenerreicht ist. Unter dem vielen Strassenbefestigungsmaterial sind diepolygonalen gusseisernen Pflastersteine von Moritz Rams-berger in Wien hervorzuheben. Sie bilden in ihrer durch Bolzenherzustellenden etwas beweglichen Zusammensetzung ein aus Sechseckenbestehendes Netzwerk von gusseisernen Rippen, deren Zwischenräumemit Kies ausgefüllt werden. Die Rippen sind oben dicker als unten,so dass der Kies sich in den Zwischenräumen festklemmt, und so derDruck auf eine grössere Fläche vertheilt und ein tieferes Eindrückendes gusseisernen Netzwerkes in den Kies verhindert wird. Es soll diese