Section in. Die Eisenbahntransportmittel. 271
geringen Widerstand findet, während derselbe bei stärkerer Verschie-bung zunimmt.
Auf die Triebachse wirkt eine Exter’ sehe Gewichtsbremse,welche durch eine auf dem Führerstand angebrachte Vorrichtung sehrgenau regulirt werden kann.
Fig. 83 .
■ 2 , 301 --
Wirkende Dampfspannung. 9 Atm.
Kesseldurclimesser. 1T50 m
Zahl der Feuerrohre. 156
Länge „ „ . 3‘070 m
Aeusserer Durchmesser derselben. 0'049 „
Gesammtlieizfläche.'.74" 3 7 qm
Kostfläche.. 1'23 „
Dampfkolbendurchmesser. 0'420 m
Dampfkolbenhub. 0 - 559 „
Durchmesser der Treibräder. 1'371 „
Adliärirende Last derselben . . . .. 26 300 Kg
Auf die Laufachse entfallende Last. 8 800 „
Totalgewicht der Maschine. 35 100
Durchmesser der Laufräder.. 0’914 m
Aeusserster Radstand. 4'027 „
y. Maffai, Eisenwerk, Hirschau bei München, eine sechsrädrigeGüterzuglocomotiye, Fabriknummer 900 (Fig. 84 a. f. S.).
Sämmtliche Achsen sind gekuppelt.
Die Rahmen und Achsbüchsen liegen ausserhalb der Räder.
Die Kurbeln sind nach Hall’schem Princip ausgeführt.
Auf die Endachsen wirkt eine Bremse nach Heber lei n’sPrincip, welches auf den Bayerischen Staatsbahnen eingeführt wurde.
Die ganze Locomotive macht durch ihre freiliegende und prak-tische Construction einen überaus günstigen Eindruck.
Zeichnung dieser Maschine ist im Engineering vom September1873, Seite 250 veröffentlicht.