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2 (1874)
Entstehung
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Section III. Die Eisenbalmtransportmittel.

beiden Rohrleitungen sind in jedem Coupe durch ein verticales Rohrverbunden, in welches die horizontal am Fussboden liegenden Heizrohreeingeschaltet sind. Eine Verlängerung des aufsteigenden Rohres mündetin ein offenes Expansionsgefäss.

Deutschland. Güterwagen sind ausgestellt von folgenden Firmen.Breslauer Actiengesellschaft für Eisenbahnwagenbau: einbedeckter Lastwagen. Schlesische Actiengesellschaft für Eisen-giesserei, Maschinen- und Wagenbau: drei eiserne Kohlenwagen.Zinkwalzwerk Piala bei Rudzinitz (Inhaber G. H. v. Ruffer zuBreslau): ein eiserner Kohlenwagen. Carl Weyer &Co. in Düsseldorf:ein bedeckter Lastwagen. Stettiner Eisenhahnbedarf- undMaschinenbaugesellschaft Arthursberg: ein bedeckter Last-

wagen.

Sämmtliche Wagen sind vierrädrig und in der Construction vonbekannten Vorbildern auf preussisehen Eisenbahnen nicht wesentlichabweichend.

Van der Zypen & Charlier zu Deutz stellen einen Hilfswagenaus. An einem Ende desselben befindet sich in bedecktem Raume einekleine Werkstatt mit der nöthigen Ausrüstung , am anderen Ende einIlebekrahn.

Folgende deutsche Aussteller lieferten Personenwagen: Frank-furter Waggonfabrik (vormals J. C. Reifert): einen gut gearbeitetensechsrädrigen Personenwagen I. Classe der bekannten ReifertschenConstruction, wobei der Kasten durch besondere am Untergestell auf-gehängte Blattfedern getragen und so freischwebend über dem Unter-gestelle gehalten wird.

Rathgeber in München: einen vierrädrigen Personenwagen I.und II. Classe für dieKaiser-Ferdinands-Nordbahn und einen sehr sorg-fältig ausgeführten vierrädrigen Salonwagen (Personenwagen 1. Classe)für die vereinigten Schweizerbahnen nach der dieser Bahn eigenthüm-lichen bemerkenswerthen Construction.

Das Wagenbett ist 8'742 m, der Kasten 7'330 m lang, der Rad-stand beträgt 4500 ni.

Die Achsbuchsen haben Spielraum in den Achsgabeln, und dieFedern eine derartig bewegliche, durch Kreuze und Querstangen ver-bundene Aufhängung, dass die Achsen sich in Curven radial stellen können.

Die Rahmen sind unter den an beiden Enden des Kastens ange-brachten Plattformen so eingezogen, dass ein bequemer Auftritt er-möglicht wird.

An einem Ende befindet sich ein Coupe mit drei Sitzen und da-hinter Retirade und Toilette, am anderen Ende ein Coupe mit sechsSitzen. An beiden Enden ist neben den Coupes ein Gang gelassen,durch den man zu dem in der Mitte befindlichen Salon gelangt..