Sechstes Cüpitcl.
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Meng er den andern Tag wieder zuin Beichtva-ter, wie ein Hypochvndrist, der einem Arzte sei«nen Zustand schon mit der überflüssigste» Aus-führlichkeit geschildert hat, an seinen Brief nochimmer hundert Postskripte hängt.
Einsamkeit wirkte bey ihm erschrecklich. Ta-gelang wälzte er sich auf der Erde, unter bestän-digem und entsetzlichem Geschrey, so oft man ihnalleine ließ. Er gieng gern in Gesellschaft, weilihm ba das Herz zuweilen leichter ward; aberseine Melankolie befiel ihn auch in Gesellschaft.Anderthalb Jahre litt er Alles was das Herz zer-malmet und den Geist niederdrückt, durch seinereligiöse Faseley. Sie verlohr sich endlich, blvSdurch den Umgang mit einigen sehr vernünftigenGeistlichen aus Genua. Aber Scrupel und Zwei-fel behielt er über Alles ausserhalb der Reli-gion. M
Er zweifelte an dem Daseyn von allem waser sah, von allem was vor ihm stand, von al-