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1 (1785)
Entstehung
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Ueber die Einsamkeit.

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nicht schätzt, sein Feld nicht baut, und seinenKohl nicht eben so eifrig pflanzt, als er vormalsan der Spitze einer Armee Unsterblichkr-t suchte,oder sie bey schönen Damen vergaß.

Trieb zur Einsamkeit ist also zuerst Trieb zurAbsonderung von allem, was wir im Menschen-gewühle hassen; dann, Trieb zur Unabhäugigkeitund Ruhe; dann, bey gesundem Geiste Trieb zuallem dem unbeneidete» Glücke, das jeder in sichselbst finden kann. Das höchste Glück des Men-schen ist Ruhe im Herzen, und die Freyheit,nur das zu thun, was man will und mag.Aber allerdings liebet der eine die Einsamkeit, weiler gerne ungestört ruhet, und der andere, weiler gerne ungestört arbeitet. Beyde suchen jedochFreyheit; und Freyheitsliebe hat bey Sonderlin.gen, Hypochondristen, Philosophen und Gelehr-ten eine mächtige Einwirkung in den Trieb zurEinsamkeit»

Sehnsucht nach Ruhe und Rückkehr in sichselbst entsteht natürlicher Weise, wenn man lange

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