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1 (1785)
Entstehung
Seite
47
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Drittes Capitel.

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«nd zumal mit Widerwillen ausser sich gewirkethat. Ohne Unabhängigkeit und Ruhe giebt es^ keinen wahren Selbstgenuß. Mancher Menschthut zwar vielleicht am meiste» Gutes, wenn erglaubt, er sey eben itzt alles Selbstgenuffes be-raubt, das ist, wenn er keinen Augenblick vom^ Morgen bis in die Nacht thun kann, was er thu»will. Er wäre ein Unmensch, wenn er sich nichtdes Guten freute, das Gott etwa auch zuweilenU durch ihn geschehen läßt. Aber die Menschen fo-

^ der» so vieles, das Gott nicht will; es giebt rnit-

^ te» unter der nützlichsten Arbeit so vieles Laufen

"4 und Thun, das nichts wirket, so viele unnütze

, «>>l Sklavenarbeit, so vieles Warten, so viel Zeitver-, mi lust, den mancherley Weltverhältnisse und Pflich-ten fodern, so viel verabredete und eingebildeteolklii» Höflichkeit, wozu uns nichts als PflichtswahnW verdammt. Bey solchem Zwange kann nichts Gu-D H tes gedeye». Ein Besuch, blos unr Cour zu ma-chen, ist für jeden auch nur ein wenig philosophi-schen Kopf die traurigste Verrichtung auf Erden.*" Vielleicht leben die Professoren auf Universitäten

nur