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1 (1822)
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indem dort über den Gehalt des Lepidvkrokits nur dieeben wörtlich ausgehobenen Bemerkungen zu finden sind.

Gegen diese von John bezweifelte Selbstständigkeitdes Lepidokrvkits und gegen die Richtigkeit jener Analyse,ließ sich Ullmann in v. Leon hard's Laschend, f. y.ges. Min. X. 2. 1816. S. 566. vernehmen.Ichgestehe offenherzig,^ heißt es dort vom Lepidokrokit,daß dies Fossil, welches ein Eisenorydhydratist, was schon sein Strich beweist, wohl schwerlich demRoth-Eisenstei» als einem Eisenoxyde beigezählt werde»dürste."

Im Wesentlichen hatten also Jordan, Ullmannund Hausmann, auf äussere Kennzeichen begründet,eine gleiche Meinung von der Mischung des Fossils;nur die John'scheu chemischen Ermittelungen wider-sprachen dieser Ansicht. Es schien uns daher vor Allemsehr wichtig, eine genaue Analyse des Lepidokrvkits zuveranlassen, um dadurch die Gewißheit zu erhalten,ob dabei die mineralogischen Kennzeichen und nament-lich dasjenige des Striches welches bei den Eisen-steinen stets entscheidend ist so sehr gegen die chemi-sche Mischung kvntrastircn. "Herr Dr. Brandes über-nahm auch diese Analyse gütigst, und zur Freude derMineralogie ersehe» wir aus de» folgend mitgetheiltenResultaten seiner Arbeit, in Verbindung mir den ange-hängte» Bemerkungen unseres College» und Freundesdes Herrn Professor Bischof, daß der Lepidokrokitein Eiscnorydhydrat mit dem Minimum des Wafferge-gehalts (vielleicht zufällig mit etwas'Eisenoxyd 1 ist.Gegen die John'sche Angabe bestätigen sich also hierdie mineralogische» Kennzeichen und wir müsse» sehrdem Herrn Professor Hausmann beistimmen, wenn