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1 (1822)
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II.

Chemische Untersuchungen

vom

Herrn vr. Rudolph Brandes.

1. Dichter Holzopal vom Quegslein.

H,. 50 Gran des Holzopals wurden eine Halde Stundelang erhitzt. Nach dem Erkalten Hane das vor de»,Glühen fast isabellgelbe Pulver eine hell bräunlichgelbeFarbe angenommen und einen Verlust erlitten S Gran,die vorläufig als Wasser in Rechnung gebracht wordenfind.

L. SO Gran des Holzopals wurden gepülvert in einRetbrtchen gegeben und mir etwas Kalilauge erhitzt, ESentband sich keine Ammoniakluft und ein Streifen gerö-thetes Lakmuspapier, welcher an den Hals des Retört-chens befestigt, beständig den aus demselben herausströ-menden Dämpfen ausgesetzt worden war, wurde nichtwieder gebläuet.

E. Da der Holzopal an einigen Stellen eine etwasdunkle Farbe besitzt, welche fast ins Schwarze hinüberstreicht, so vermuthete ich, bestärkt in meiner Vermuthungdurch den wahrscheinlichen vegetalen Ursprung des Holz-opals, daß derselbe wohl Kohlenstoff enthalten möchte.Deßhalb wurden SO Gran desselben mit 25 Gran schwar-zen Kupferorydes gemengt, i» ein beschlagens Rerörtchengegeben, und erhitzt. Die ausgetriebene und entwickelteLuft wurde in einer graduirten Röhre aufgefangcn. Alsdie Ausströmung desselben beendigt war, wurde die Röhr«mit Kalziumorydlösung in Berührung gebracht. In derRöhre entstand bald eine weiße Trübung durch Bildung

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