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1 (1822)
Entstehung
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von karbonsaurem Kalk und die stattgefundene Absorb-tion betrug 0,2 Kubikzoll, welche, nach Saussure's Wä-gung der kohlensauren Luft berechnet, 0,09263 Gran aus-inache» würden, und nach der Bestimmung des ebenge-nannten Gelehrten über die Bestandtheile der Karbonsäure0,0153Karbon anzeigten. Diese können wir beim Glü-hen in 1L. als mitverflüchrigt ansehen, wodurch alsdann4,9847 Gran Wasser übrig bleiben, wenn wir die hierberechnete Menge Karbons von dem Gesammtverlnste inK. abziehen.

D. 50 Gran des höchst fein geriebenen Mineralswurden in einem Platinriegel mit einer halben Unze Ka-liumorydlösung übergossen und eine halbe Stunde langüber der Weingeistlampe erhitzt. Nach dem Erkalten desTiegels wurde der Rückstand mit Wasser gekocht, woriner sich fast gänzlich auflöste. Die Auflösung wurde mitHydrochlorsäure übersättigt, zur staubigen Trockne desRückstandes verdunstet und letzterer in ein Glas gebrachtmit hydrochlorsaurem Wasser digerirt. Das Unaufgelöstewurde abgesondert, ausgelaugt, auf einem Filter gesam-melt und getrocknet. Im geglüheten Zustande erschiendieser Rückstand ganz weiß, verhielt sich als Kieselsäureund wog 43 Gran.

L. Aus der sauren Flüssigkeit aus O. fällte Am-mvniumlösung einen bräunlichen flockigen Niederschlag,welcher in 0,25 Gran Aluminlumoryd und in 1,7ZGran Eisenoxyd zerlegt wurde.

?. Die Vermuthung, vielleicht eine Spur Phosphor-saure anzutreffen, welche sich besonders im Holze gewöhn-lich findet, bewog mich, die Flüssigkeit in zwei Theile zutheilen und die eine Hälfte mit einer Lösung des Kal-ziumchlvrides in Wasser zu versetzen. Es entstand aber