Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
331
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Detonation ein« weiße Salzmaffe, welche auch beim an-haltenden Blasen nicht grün oder gelb gefärbt wird-Wird der alkalische Rückstand von der Kohle abgenom-men und mit Salpetersäure aufgelöst, sodann mir über-schüssigem Ammonium übergossen, so bleibt die Flüssgkeitvollkommen klar. Mit dem Chrysopras wurden dieselbe»Versuche wiederholt; beim Glühen wurde derselbe licht-aschgrau und mit dem Knallgasgebläse gab er eine weißeemailleähnliche Perle. Mil dem Borar znsammengerie-bcn und auf der Kohle geschmolzen gab er eine blaßrauch-grüne Perle, sehr war diese Färbung nicht zu bemer-ken. Salpeter und Chrysopras zusammengerieben undauf der Rohle verpufft, gab ein violetrblaues Salz, dasan dem Rande grünlich war. Dieser alkalische Rückstandmit Salpetersäure aufgelbßt und mit Ammonium über-gossen , gab eine sehr schwach, kaum bemerkbar, blaueFlüssigkeit.

Da d»ses Fossil ziemlich hart ist, so wurde einehinreichende Menge desselben durchgeglühet, und in de-stillirtem kalten Wasser zu verschiedenenmalen abgelöscht,um solches dadurch mürbe zu machen, und sodann in ei-nem Feuersteinmörscr zu demzartesten Pulver geriebenund stark getrocknet.

L) ChemischeUntersuchung.

-1 Um die Bestandtheile dieses Fossils kennen zulernen, wurden 100 Grane mit 300 Granen zerfallenemkohlensauren Natrum zusammengemcngt, in einen Pla-tinriegel geschüttet und nach und nach bei einer Roth-glühhitze zum Fluße gebracht, in welchem es so langeerhalten wurde, bis die ganze Masse ruhig floß. Die