Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
319
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che Muldenteufe mit dem westliche» Theile bei Pu mpeannehmen, so würde sich gegen hier die Mulde beiNothberg an SM Lachter nach Norden verworfen ha-ben, wofür man noch kein Beispiel anderswo aufwei-sen kann. Eine solche Annahme wäre gewiß noch ge-wagter , als die der Zerstörung eines schmalen Felsenkam-mes. 90V Lachter von Nothberg trifft man wiederauf ein Thal bei Bovenberg, welches bis zu der sichgegen btt). wieder vorhebenden Anhöhe imWeisweile-rer Walde, mit hohem Sande ausgefüllt ist, an demder vormalige Bergbau Hieselbst endete. Dieses mit demThale von Bergrath ganz ähnliche Verhalten, läßtauch auf ähnliche Ursachcn, einen gleichfalls durch zweiRücke» gebildeten sehr tiefen Gebirgsgraben, schließen.

In dem eben genannten Walde bei Weisweilerist wieder ein Theil des Kohlenfeldes frei, es zieht sichjedoch ausserhalb desselben gegen kM. endlich so tiefunter den Sand, daß es die alten Bergleute gleich rechtsder Landstraße haben verlassen müssen. Von hier anverbreitet sich das Brannkohlengebirge — Sand- und ei-nige Thvnlagen mit Braunkohle — über die große Nie-derung bis Kleve «. s, w.

Oberhalb der Sandgewand hat di« große Stein-kohlenmulde ihre volle Breite, und alles was bei Sr oll-bcrg einsetzt, kommt beiPumpein den Grubenfcldern vonZentrum undZchenberg mit unbedeutenden Verände-rungen wieder heraus, und auch der Stollberger- oderHastenrather Kalk erscheint wieder bei Röhe. DieseKalklager mitgcrechnet, ergiebt sich eine Muldenbreite von3060 Lachter und läßt aus den Verschiedenheiten desFallens der Kohlenflötze sich eine Muldenteufe für das