Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
320
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äussere Mtz Kleinkohl auf die Gruben Birkeugang lund Ichenberg. (erster- bei Stollberg, letztere näher !

an Eschweiler) von ohngefähr 500 Lachter folgern, so '

würde der Kalkstein 1510 Lachter tief gehen. Die Koh-lenmulde ist halb so tief, als sie den Bogen spannt.Dieser Satz gilt jedoch nur von demobern Theile der Koh-lenniederlage, oberhalb der Sandgewand, unterhalbderselben sind bei Nothberg nicht allein die nördlichenFlügel der Mulde, sondern auch die südlichen ganz mitSand überdeckt. Man sucht hier die letzteren, aber derschnell zunehmende Sand, in welchem sich dieJndewafferunaufgehalten verbreiten und welcher daher unter derenSpiegel undurchdringlich ist, setzte den Versuchen bisherdie größten Schwierigkeiten entgegen. In Weis Wei-ler sind wieder Nvrdflügel, nur läßt sich nicht bestim-men , was daran vorhanden ist; auf keinen Fall ist eSdie ganze Reihe, da von Eschweilcr und Nothbergher das Braunkohlengebirge die Oberhand behält, unddie Steinkohlenformativn mehr und eher verbirgt als auf >der rechten Seite der Jude.

Eine besondere Eigenthümlichkeit bei der In de Nie-derlage ist das öftere Wechseln der Fällrichtung der süd-lichen Flügel. Von der Münstergewand bis fast vorStoklberg ist widersinniges Fallen gegen Süd; vonStollberg bis zur Hälfte nach der Sandgewandrechtsinniges gegen N.; dann folgt bis zu dirsem Haupt-abschnitte 05 Grade betragende verkehrte Neigung. BeiNothberg findet man abermals, 30 Grade durchschnitt- Ilich betragende, rechtstnnige Verflachung und im Weis- !weiterer Walde von Neuem widersinnige. An den nörd-lichen Flügeln, so weit diese bekannt sind, bemerkt mannichts von diesen sonderbare» Wechseln. Fast kann man