Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
313
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mit dem bei Wenau verlornen überei'nstimmt. Manmuß es daher, des großen Sprunges ungeachtet, mitdiesem für einerlei halten, da sichere Beobachtungen je-der Verbindung mit den andern Kalklagern des Vicht-thals widersprechen. Keins derselben setzt bis ins Weh-khal fort, und nur das besprochene erlangt den weitestenFortstrich gegen KO. Es verliert sich erst mit dem Ab«falle des Gebirges zur Ebene bei Jüngersdorf. Hiersind mehrere Brüche darauf angelegt, die einen gutenBrennkalk liefern. Bei Wenau enthalt das Lager we-niger zerklüftete Bänke, und eS liefert Hausteine — zuSteinmctzarbeitcn geschicktes Material —; in dem Liegen-den derselben bei Hamich wechseln einige mergelartigeMittel, auf denen man früher Galmeigräberei versucht hat.Bei Maus hach gehört dieses Lager zum Dienpelin-cher Grubenfelde, enthält daselbst einigen Galmei undguten Brauneisenstein auf der Scheidung des Kalks mitdem rothen Sandsteine.

Im Vichtthale bemerkt man an diesem Lagerzweierlei Fallen, an seinem 80. Rande ist es südöstlichund an den Klippen bei der obernDerichbergerMühlenäher seinem KäV. Rande neigt es sich mit weniger alsGraden gegen KW. Dies« Andeutung eines Sattelsfindet man auch am Breiniger Berge; cs ist wahr-scheinlich, daß er weiterhin vorhanden ist, und er dürftesich sogar bei I ungers d orf wiederfinden, wenn dieuralten Kalkbrüche daselbst aufgeräumt würden, die dortnach der Seite liegen, wo der andere Kalkflügel zusuchen ist.

Ob sich nun gleich im Vichtthale der Sattel desKalksteins mit ziemlicher Bestimmtheit zeichnet, so ent-spricht ihm doch der folgende Grauwackenschiefer ni'chti