Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
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Wo der Grauwackenschiefer in das linke Vichtufergeht, fällt er mit großer Bestimmtheit Zo Grade gegen80. und lagert sich, ohne rothes Iwischenmiitel, unmit-telbar auf den Kalkstein. Da nun weiterhin sehr ha,,,nichts mehr davon zu sehen ist, und sich der Boden über,all roth färbt, so ist es wahrscheinlich, daß sich dasErauwackengebirge nach 8VV. hin eben so bald anskeilt.

Auf der Ostseite des VichtthaleS ist das roiheGebirge über Fleut, Krähwinkel, südlich Gres-senich vorbei, zu verfolgen. Hier verliert man zur Lin-ien den Kalkstein, und an dessen Stelle breitet sich derrvthe Sandsteinschiefer aus, scheint jenen also zu über-greifen. In seinen südöstlichen Lagen wird er ungemeingrob - und großkiesclig, die Quarzgeschiebe wachsen bis zumchrern Kubikzollen Inhalt an, und so setzt dieses son-derbare Uebergangsgestein, den Thonschiefer immer kennt-lich unterteufend, bis in das Wehbach rhal zwischenWenau und Schevenhütte fort, wo es mit um vie-les abgenvmmener Breite endet-

Daß nun folgende Kalklager macht zur Linken derVicht den Breinigerberg, ein wichtiges Blei- undGalmeifeld, geht dann weiter südlich dem Dorfe Brei-uig vorbei, und ist eins mit dem, was wir zuerst beiFriesenrath und Venwegen getroffen haben. Aufdem rechtenVichtufer geht cs aufKrähwinkel, wirdhei Gressenich durch den rochen Sandstein unterbro-chen, kommt aber vor Hamich wieder zum Vorschein,setzk dann unter Wenau durch bis in das jenseitige Uferdes Wehbachs. Hier verliert sich bald jede Spur imStreichen, dagegen setzt tiefer im Thale, auf halbemWege nach Lange» wehe, ein bedeutendes Kalklageein besagtem Ufer auf, das in de» Lagemngsvechälknisse«