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1 (1822)
Entstehung
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so sehr auf die Benennung Trapp-Porphyr als auf denNamen Basalt Ansprüche zu machen hat. ") Es bildetgleichsam ein Mittel zwischen diesen beiden Gebirgsarten.Seine Farbe ist dunkelaschgra«. Eingemengt zeigt sichaufgelbster Feldspath und basaltische Hornblende. DasGestein ist ausgezeichnet gradschicfrig, die Schiefer sindHu bis >L> Zoll dick, und verhallen sich in ihrer Lage, so-wohl im Streichen als auch ,'m Fallen durchaus evnformmit den gleichen Richtungen des Ganges selbst. An ei-nigen Stellen zeigt sich jedoch die Stel'nmasse wenigerschieferig, sie wird dann noch deutlicher Basalrartig, undenthält selbst specksteiuartig aufgelösten Llivin eingc-mengt. An anderen Stellen, wo die Masse mehr aufgelbßtverkömmt, wie dieses zum Theil an dem Ausgehenden desGanges unten am Bache der Fall ist, erscheint dos Ge-stein mehr weißlichgrau» dünn säulenförmig abgesondert,und zwar in Säulen, die kaum mehr als einen ZollDicke haben. Die säulige Absonderung durchschneidet als-dann rechtwinkelig die vorher erwähnte Schieferung, undist viel markirter als Letztere. Daher kann man für dieSammlungen ganze Gruppen solcher kleiner Säulen er-halten, worin die schieferig« Absonderung nur angedeu-tet, aber nicht so vollkommen ist,'daß die Säulen in

*) Steininger (vergl. dessen neue Beiträge. S. 87), demwir selbst diesen Gang gezeigt haben, erwähnt ihn mir fol<genden Worten: „Nahe bei den Ofen tuler «Brüchenim Siebengebirge wird die Traßmasse" (das Konglo«nierar) von einen, schwachen Trapp-Porphpr, Gang! durch,setzt; die Gangspalte scheint durch Hebung bon unten nachoben gefüllt worden zu seyn, als die Traßströme schon ge-flossen waren" (das Konglomerat schon gebildet war).