Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
133
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rats >wieder. Wendel man nur einige Aufmerksamkeitauf das Vorkommen jener anders gearteten Gesieinsmasse,so wird man sich zur Stelle überzeugen» daß hier ei»ausgezeichnetes» in dem Konglomerate aufsetzendes Gang-gebiide vorhanden ist» welches durch den Hohlweg imschiefen Winkel durchschnitten, und daher an dessen bei-den Wänden entblößt wird.

Dieser Gang mag beiläufig ein Lachter Mächtigkeithaben; er streicht Stunde 12 — 1» und hat mindesten»80° Fallen. Wenn man an der linken Seite deS Hohl-weges in der Gegend wo der Gang in demselben «ntblbßrist» die schroffe Wand erklimmt, welches mit einigerMühe thunlich wird, so wird man bergabwärts das Strei-chen des Ganges mit dem Auge verfolgen können, ohnedaß derselbe selbst unter der üppigen Vegetation sichtbarist. Sein Streichen wird nämlich durch einige Erhaben-heit des Terrains angedeutet, indem di« Masse des Gan-ges besser der Verwitterung und der Einwirkung der At-mosphärilien überhaupt widerstanden hat, als das ansich schon sehr aufgelöste Konglomerat im Hangenden undLiegenden desselben.

Wenn man nun durch diese Andeutung veranlaßt,daS Ausstreichen des Ganges bis an den. Fuß des Ber-ges, dort wo der vorhererwähnte Bach vorbeirieselt, ver-folgt , so zeigt er sich an dieser Stelle noch einmal inseiner ganzen Mächtigkeit entblößt, ebenfalls wieder mitdem gewöhnlichen Konglomerat im Hangenden und imLiegenden. Das gangförmige Verhalten spricht sich hiervollends aus, und es kann daher bei dem Beobachter hier-über auch nicht der entferntste Zweifel übrig bleiben.

Die Gangmasse besteht aus einem Gesteine, welchesbesonders in seinem Vorkommen im Hohlwege fast eben