Druckschrift 
1 (1822)
Entstehung
Seite
123
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ebenfalls südwärts mit dem in alten Zeiten sehr wichtiggewesenen, jetzt aber gänzlich abgebaueten Gange alterKrämer zusammen zu gehören. So sehr nun auch dieGänge in der alten Birke und im Ha n d el sm a nn,der Ausfüllung nach, von einander verschiede» zu seynscheinen, indem jener vorzüglich Braun-Eisenstein, die-ser aber blos Spatheisenstein in gleicher Teufe führt,so liegt doch wohl der Unterschied vorzüglich darin, daßauf der alten Birke der Braun-Eisenstein weit tieferniedersetzt, als auf dem Handelsmann, dessen Gangsich schon in einer Teufe von 20 Lachter, bei Durchsetzungeiner blos aus bläulichgrauem Letten bestehenden, undbeinahe schwebenden Kluft verlohren har.

Bemerkenswerther als dieses ist aber das beson-dere gangförmige, unverkennbar zur sogenannten Flötz-Trapp - Formation gehörige, Gebilde, welches bei undin dem Braun - Eisenstein » Gange auf der altenBirk« verkömmt. Dasselbe durchsetzt den älter» Gangdrei bis viermal, und zieht in schlangenförmigen Windun-gen, sich bald mehr dem Hangenden, bald mehr demLiegende» nähernd, dieses und jenes auch zuweilen errei-chend , auf eine bedeutende Strecke in demselben fort,ohne daß dabei die mindeste Verrückung, noch irgend eineVeränderung der Erzsührung des ältern Ganges stattfände.

Das Hauptstreichen des jünger» Ganges wird inStunde 10 bis 11 fallen, einzeln genommen durchläuftcs aber alle Stunden des Kompasses; dem Fallen nachweicht er von der Seigerlinie nicht sehr ab, aber eben sowie im Streiche» macht er auch im Fallen verschiedeneWendungen, so daß er oft in der geringen Höhe einesLachters, bald nach der einen, bald nach der andern Welt-