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1 (1822)
Entstehung
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gegend sich neigt. Die Mächtigkeit dieses Ganges ist 6Zoll bis 2 Fuß. Ullmann (a. a. O. S.2ob) karakte-risirt dessen Ausfüllungsmaffe als ,,einen sebr schbnen, Lus-serst feinen, bläulichgrauen, stellenweise ins Perlgraue und .Lavendelblaue sich ziehenden, blaß strohgelb gefleckten, ge-streiften und punktirten, dem Steinmark sich nähernden undauf seinen Klüften oft zart gestreiften und fettig glänzendenbunten Thon und Letten." — Wir wollen dieser Karak-teristik nur noch beifügen» daß er zuweilen erhärtet erscheint,dann siachmuschligen Bruch zeigt, bei unregelmäßig kon-zentrisch - schaaliger oder auch stänglicher Absonderung. Indiesem Falle dürfte er von Manganoryd gefärbt seyn; erist alsdann bald von schwärzlichblauer, bald von leber-brauner Farbe, und sieht in der Grube, so lange er nochfeucht ist, dem Pechsteine täuschend ähnlich.

Ein merkwürdiges Vorkommen findet sich ausserdemnoch auf einer Stelle dieses Ganges an seinem Liegen-den im obern Stollen, wo ein Rest von ockrigem Magnet-Eisenstein (vergl. Ullm a nn a.a.D. Seite 29Ü) sich zeigt.Dieser ockrige Magnet-Eisenstein gekbrt offenbar dem er-wähnten jüngern »nd nicht dem alten Birker alternEisenstein - Gange an, jedoch erscheint dieser ockrige Mag-net-Eisenstein auch einmal in einer größer» Teufe imLiegenden des alten Birker Eisenstein-Ganges selbst.

Was aber nun eigentlich den erwähnten jüngern Gangals ein zur Flötz-Trapp-Formation gehöriges Gebildekarakterisirt, ist der in der zweiten Etage, unter demobern Stollen, also in mittlerer Teufe, wo er zum Letz-tenmale den altenBirker Gang durchsetzt, und sich indessen Hangendes wendet, entdeckte Basalt. Derselbe gehtunverkennbar in die» in obern Teufen vorkommende, Thon-gusfüllung über, und es kömmt dieser Thon auch hier