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denke» für einen Krater gehalten werden würde. So aberist dieselbe allenthalben von Schiefer umgeben, der nichtdie geringste Spur einer erlittenen Hitze zeigt. Auf derSohle dieser Vertiefung befindet sich ein See, aus wel-chem bei kleinem Wasser Basaltfelsen bisweilen zum Vor-schein kommen solle».
,,Dieses höchst sehenswerthe Maar, das Meerfel-der-Maar, oder derMeerfelder-Sce genannt, wel-ches einen fortwährenden Abfluß in ei» nordöstlich von ihmMausendes Thal hat, soll 108 Fuß rief seyn."
N.
Auf der nördlichen Seite sind Schichten von vulka-nischem Sande. Eben so findet man auf der Höhe an demWege nach Stadtfeld kleine runde Basaltgerölle.
„Olivin-Kugeln und viele blasige Schlacken trifftman hier wie anderwärts in den vulkanischen Sandschich-ten." N.
Vergleicht man diese kesselförmige Vertiefung mit denvielen anderen in der Eifel, wobei überall das Schiefer-gebirge, welches den Rand bildet, unverändert erscheint,und nur ein Theil davon mit Schichten und Sand be-deckt ist, so ist es augenscheinlich, daß der blose Zufalldieselben nicht gebildet hak. Es muß ein besonderer Grundvorhanden gewesen seyn.
Eigentliche Kralere, wie die noch jetzt bestehenden,sind sie wohl nicht gewesen, sonst müßten sich die Spu-ren der Auswürfe allenthalben zeigen, nnd das eigen-ihümliche Gestein überall damit bedeckt seyn, oder dochdurch Hitze eine Alteration erlitten haben. Berücksichtigtman aber, daß überall in geringer Entfernung von die-sen Kesseln Basalt- oder Schlackenberge emporstehen, wie