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1 (1915)
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44 Diffinita colloquiorum

duobus de ovili, quidquid eciam constaret. Item de Dalhemconclusum fuit aüo tempore sicut et prius, quod maneretin regimine patris et fieret de eo, sicut litere dicunt, *)excepto Probo.

Item major pars sensit alio tempore, scilicet bona feriaApril 12. quarta post Palmarum, quod opponeremus nos Olrico, 2 ) neviolenter invaderet agros nostros et nostra. Item eciamomnibus videbatur, quod fieret translacio parrochialis eureet quod hoc proponeretur consulendo patribus nostris. 3 )April 3—8. Item conclusum fuit in ebdomada Passionis ab omnibus

eciam tercia vice, quod venderentur domino Qoscalco xxfloreni Renenses usufruetus. 4 )

Item concessa fuit annualis memoria domino decanoad Apostolos in Colonia 6 ) ab omnibus nobis, sicut eciam

*) Zahlreiche Urkunden betr. die Überweisung des wüstenKlosters Dalheim an Böddeken aus dem Jahre 1429 ff. imSt.-A. Münster, Kloster Dalheim; desgl. in dem Cop. Nr. 64 ff.Nr. 648 ff. Am 25. Mai 1429 inkorporiert der Erzbischof Dietrichvon Köln als Paderborner Administrator das Kloster D. demKloster B. 1452 wird es selbständiges Kloster mit eigenem Prion

2 ) von Brenken, von dem im folgenden häufiger die Rede.

») 1410 September 8 hatte Wilhelm Elekt von Paderborn dieverwaiste Pfarrkirche in Kercberch zusammen mit den Einkünf-ten der zerstörten Kapellen St. Johannis (nach Cop. fol. 51 gelegencontinuo ad domum abbacie in dextro latere scrinarii und wohldurch Brand zerstört) und St. Martini (ad caput abside aquilonarisder Klosterkirche gelegen) in die zu Ehren der hl. Maria, deshl. Maynulf und des hl. Antonius in nächster Nähe des Klosters B.errichtete Kapelle übertragen; Cop. Nr. 23. Auf Bitten des Klostersverlegte dann Erzbischof Dietrich von Köln als Administrator vonPaderborn die Pfarrkirche in die eigentliche Klosterkirche undzwar an den Altar St. Liborii in absida aquilonari ipsius ecclesie;ein Kanoniker soll gleichzeitig das Amt des Pfarrers wahrnehmen.Ohne Datum; Cop. Nr. 572. Vergl. Cop. Nr. 619: Zustimmung desPaderborner Domprobstes von 1432 April 7. Vergl. unten S. 107.

4 ) Über Qottschalk von Hottepe, der im folgenden noch mehr-fach erwähnt wird, vergl. unten S. 52.

5 ) Sein Name auf S. 46: Conradus Ludekynck; er stammte ausQeseke; näheres bei Keussen, Matrikel der Universität Köln, Rekt.132 Nr. 116. Er starb 1449 April 3 und vermachte an B. das Bodekervryge gud bei Qeseke, Cop. fol. CCXXIV.