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Zwölftes Capltel.
Zeitvertreibe und geringer» Freuden der Welt,als Erholungen nach Arbeit und Sorge betrach»ten. Alles ist gut was die Menschen vereiniget/was sie durch Mitteilung ihrer Empfindungenund Begriffe aufgeklärter, weiser, tugendhafter,unter sich selbst liebreicher, zutraulicher, undeinträchtiger macht; und in so weit lege ich einensehr hohen Werth auf Assemblern und Clubs.Sinnliche Vergnügungen müssen immer mit gei»stigen abwechseln, wenn auch gleich diese reiner,edler, und dauerhafter sind, als jene. Voneinsamen Speculationen muß man durchaus zukörperlichen Uebungen und sinnlichem Zeitver-treibe übergehen. Es ist vielleicht kein Mensch,der nicht erfahren hat, daß durch unschuldigessinnliches Vergnügen das Strenge und Ueber»spannte in unfern Urteilen und Sitten seineSchärfe verlieret. Ach wie geht uns gleich dieSeele auf, wenn wir etwas Gutes. Gefälliges,Liebenswürdiges im Umgänge an einem Menschenbemerken, der uns auf den Gaffen immer stolz,steif und kalt anblickte.' Eine frölicheGesellschaftlv.Th.i«. S und