Druckschrift 
4 (1785)
Entstehung
Seite
244
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lieber die Eiulaiiikelt.

Freudig wird auch das- hohe Alter, undfrölich müssen seine Tage hinfliessen, wenn derGreis auf seinem Gütchen den Eecgen überzäh,let den er nachläßt, und den Lohn der auchschon hier darauf folget. Rücksicht auf ein tu-gendhaftes und edel geführtes leben kann kei-nen Menschen Niederschlagen. Grosse Seelenerblassen nicht beyw Anblick ihres Grabes. DieKaiserinn Maria Theresia ließ selbst ihr Grabbauen, und verweilte oft bey diesem schauerichtwinkenden Denkmal, dessen Anblick so wenigeMenschen ertragen; und zeigte eS oft ihrenKindern, und fragte sie dann: können wir stolzseyn, seht dieß ist, nach einigen Jahren, dieWohnung der Kaiser?

So erhaben denken zwar wenige Menschen.Aber zurückziehen kann sich dock jeder aus derWelt, nicht mehr aus dem Vergangenen mache»als es werth ist, und rn den Augenblicken dieer noch hat, die schon besessenen Kenntnisse voi»Gott und Tugend neu beleben und erweitern;und so wird er dann auch mit Festigkeit glaubea

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