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Eilftes Capktel.
ras Einzige in seiner Art (*). Rousseaus Be-kenntnisse, sind freylich kein Buch für die Ju-gend; aber für mich sind sie eines der merk-würdigsten philosophischen Bücher unsers Jahr-hunderts. Jbr kleinster Vorzug ist ihr uner-reichbarer Styl und Colorit. Die späteste Nach-welt wirs Rousseaus Bekenntnisse lesen; un»wird Nicht frage»: wie alt war Rousseau, als erseinem Jahrhundert auch noch dieses letzte Bey-fpiel seiner Aufrichtigkeit gab?
Q 2 Freu-
f') Zu meiner Erbauung und Belehrung sammelt« icheine Mei'ae Ur.cheile deutscher Damen über Rousseau-Bekenntnisse, und schrieb sie alle auf in Mein Täfelet».Ume" allen acfie! mir keine« so gut, wie dieß: e« seyein Buch zum Tottl-ici-eu— Wer denkt hier nichtweniqS-nsan den Sappcntopf der grunligen MadameClor, in de» Ro sseau gcxißt bat, und an die letzte»Worte der Frau von Vereetti« — k-mme gur perre n'eit P-I8 MSI re ? Dirse« Unheil einer sehr muntern, sehrfreundlichen, sehr vornehmen, sehr artigen, und sehrliebenswürdigen Dame, mar doch gutmütbig. Wohlbekomme arum der edlen Seele, diele« Urthal b!« in<Grab; weil sie nicht nur unserer ganzen Leseweit, son-dern allen Lesern unsers Zeitalters zur Lehre, auSdiesem Buche nur so »,el behielt, al« ihr darinn §reudtmachte.