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Eilftes Capttel. -
an^die Morgenröthe jenseits des Grabes, undden Tod weiter für nichts halten, ats für sanftlen Sonnenuntergang deS Lebens.
Wahrer Herzensgenuß in der Einsamkeit«xzeuget sehr oft religiöse Gesinnungen und Ideen,und diese vermehren hinwieder aäe Freuden derEinsamkeit. Ein Leben der Unschuld, der Einfalt,und der Ruhe, macht daS Herz viel geschickterzu Gott aufzusteigcn; der Anblick der ganzenNatur, ruffet zur Religion, und die erhabensteWirkung der Religion ist Ruhe.
> ' Hast du wahre Religion im Herzen, sosinket unter deinen Augen die Welt in ihrerWichtigkeit herunter, und dich drücket viel we-niger dieBürde.der Sterblichkeit und idcH Elends.Du lebst auf immergrünen Auen, und siehst umdich her die frischen Wasser, nn welchen derHirte Israels seine Heerde weidet. DaS Weltgetümmel kommt dir vor, wie der Donqer dervon weitem rollt, oder wie das,Getöse entfern-ter Gewässer deren Geräusch du hörest, derenQ z Lauf