Eilftes Capltel. 2Z7
stille Geschäftigkeit nach, waS man täglich unter,uch durch geschäftige Unruhe versäumt.
Petrarcha ward fein Alter kaum gewahr.Er wußte durch seine Geschäftigkeit an jedemKrte seine Einsamkeit sich zu erheitern, undseine Jahre flössen sanft und angenehm dahin.Don einem kleinen Sommerhause in der Nach,barschaft eines Karthäuserklosters, drey Meilenvon Moyland schrieb er an seinen FreundEettiwo, mit einer Naivheit die nicht in unser»Sitten istr ich verdopple gleich einem müdenWanderer die Schritte, je näher, ich dem Zielemeiner Reise komme. Ich lese und schreibe Tagund Nacht; das eine ist mir Erhohlung vondem andern. Das sind aüe meine Geschäfte undDergnügungen. Ich wache, ich schwitze, ichbelustige mich, strenge mich an, fliege mit destogrösser», Eifer je mehr Schwierigkeiten ich an-treffe. Mich reitzt die Neuheit, Schwierigkei-ten geben mir den Sporn, die Arbeit ist gewiß,der Erfolg ungewiß. Meine Augen sind durchWachen erschöpft, meine Hand ist müde die Fe
der