Druckschrift 
4 (1785)
Entstehung
Seite
238
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2Z8 Ueber d!e Einsamkett.

der zu halten. Mein Wünsch ist, dag die Nach«Welt mich kenne. Wenn mir das mislingt, fohat mich doch mein Jahrhundert gekannt, oderwenigstens kennen mich meine Freunde, unddas ist mir genug. Meine Gesundheit ist sogut, mein Körper so stark, mein Temperamentnoch so hitzig, daß es weder einem reifern Alter,noch ernsthafter» Beschäftigungen, noch derEnthaltsamkeit, noch allen Schlägen gelingenwird, diesen hartnäckigen Esel, den ich unauf,hörlich angreife, zu bändigen. Ich verlasse michauf die Fürsehung, sonst würde ich unterliegen»wie dieß vormals oft geschah. Oft muß ich beymAusgange des Winters, die Waffen gegen meineigen Fleisch aufs neue ergreifen, ich kämpfe selbstin diesem Augenblick für meine Freyheit, undgegen diesen Esel (*).

O Tqumafichi, ein schätzbarer L-chenSbeschrciber beitspetrarcha, erzählet, Petrarcha habe danmlS mit einerFräulein aus demHause BeccariaBesaimtschaft gemacht,die in Lee Nachbarschaft seines SrmmrrhauseS aus Sei»

Lauer