Druckschrift 
4 (1785)
Entstehung
Seite
XII
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Der Geschmack für Einsamkeit, dieser dem An-sehen nach so trübsinnige und menschenfeind-liche Geschmack, entstehet aus einem zu lieb-reichen , zu liebenden, zu zärtlichen Her-zen Seite 39.

Wanderungen der Einbildungskraft giebt es genugin der Einsamkeit, die dem Herzen wohlthunohne ihm zu schaden 39

Keinen Einsamen halte man für unglücklich, des-sen Herz noch irgend ein edles und freundlichesGefühl erwärmt 40

Liebe und Ruhe, und Geschmack an reiner Natur,waren nicht blvs den Hainen von Arcadien ei-gen 43

Ihr lebt alle in Arcadien, wenn ihr wollt 43

Theocrit und Geßner sind wahre Wohlthäter derMenschheit 44

Einige Anecdoten von Geßner 43

Ruhe heisset nicht immer Müßiggehen, oder Lun-gern im Schatten 47

Man muß nicht nach Ruhe als nach dem Zielestreben, sondern nur als nach dem Mittel zugrösserer Thätigkeit 48

Die