Der Geschmack für Einsamkeit, dieser dem An-sehen nach so trübsinnige und menschenfeind-liche Geschmack, entstehet aus einem zu lieb-reichen , zu liebenden, zu zärtlichen Her-zen Seite 39.
Wanderungen der Einbildungskraft giebt es genugin der Einsamkeit, die dem Herzen wohlthunohne ihm zu schaden 39
Keinen Einsamen halte man für unglücklich, des-sen Herz noch irgend ein edles und freundlichesGefühl erwärmt 40
Liebe und Ruhe, und Geschmack an reiner Natur,waren nicht blvs den Hainen von Arcadien ei-gen 43
Ihr lebt alle in Arcadien, wenn ihr wollt 43
Theocrit und Geßner sind wahre Wohlthäter derMenschheit 44
Einige Anecdoten von Geßner 43
Ruhe heisset nicht immer Müßiggehen, oder Lun-gern im Schatten 47
Man muß nicht nach Ruhe als nach dem Zielestreben, sondern nur als nach dem Mittel zugrösserer Thätigkeit 48
Die