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2 (1825)
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würde sich bei ihm das Sprichwort bestätigen: Wün-schen und nicht erwerben; heißt leiden und sterben.

Die Gesandtinn fand an dieser Betrachtung vieleFreude, und nachdem sie eine Menge Begebenheitenaus der Geschichte von Palästina entwickelt, zeigte siedeutlich, daß der Ursprung des größten Mißgeschicks,welches die Lateinischen Fürsten und Ritter erduldet,darin gelegen, daß sie ihre Leidenschaften, wenn siezu heftig wurden, nicht zu zügeln wußten. Sie er-zählte ihnen im Allgemeinen, wie der Fürst von Zy-pern, der seine Habsucht nicht zu unterdrücken wußte,die Schiffe jener Flotte wegnahm, worin die Prinzessin-nen von England, eine Schwester Richards des I. unddie andere seine Gattinn ankam, welche auf ihrem Wegenach dem heiligen Lande an diesen Küsten Schiffbruchgelitten; woher es kam, daß, als unvermuthet derKönig von England dazu kam, man den König vonZypern, mit Ketten beladen ins Lager von St. Akrebrachte; daß man hierauf die Insel Zypern an Guidovon Lussijgnan abtrat oder verkaufte, der desThrons von Jerusalem entsetzt war. Sie erzählte ih-nen auch alles Ungemach, welches den abscheulichenReimund, Grafen von Tripolis betroffen, weil erseinen Ehrgeiz nach der Krone von Jerusalem nichtunterdrücken konnte. Und schloß, daß die Freiheit,welche einige Fürsten ihren Leidenschaften gewähren,sie in einen Strudel von Trübsalen und Unglück ge-stürzt, woraus sie noch nicht befreit wären. Alle ha-