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sandtinn einen Zorn, so die heiligen Rechte der Re-ligion, der Höfe und der Gattinnen beleidigt zu sehen.
Habt Ihr uns diese Unordnungen erzählt, sagteAymar zumKapitain, so sagt uns auch, was darausentstand, um zu zeigen, was für Heil aus Eurem Ra-the entstehen wird. Wir wollen davon nicht sprechen,daß Jsabella sich mit Gottfried vermählte, weilihr Vater sie mit acht Jahren verheirathete, und ihrdieses zarte Alter ein Recht gab, einen ihr aufgedrun-genen Gemahl zu verstoßen. Jetzt zu ihrer SchwesterSybill». Man sähe wohl, daß die Verstoßung eineVerstellung war; denn eben dadurch wollte die Köni-ginn die Ritter nöthigen, dem Guido von Lussig-nan zu huldige«, welches sie dem Scheine nach dieseneinen Augenblick gewährte, um späterhin aufs Neueund mit größerem Rechte die Huldigung der Fürstenzu erhalten.
Aber warum verschweigt Ihr das schreckliche Un-glück, welches die Verstoßung der Mathilde inFrankreich nach sich zog. Noch raucht die Asche derZerstörungen, welche diese Monarchie erduldete, alsder Kardinal von Kepua, Gesandte des Pabstes, einallgemeines Jnterdict aus dieses Königreich legte, biser den Fürsten zwang, in sich zu gehen, und seinenJrrthum zu erkennen. Und welchen Tumult, welchenWirrwarr, welches Unglück hat nicht in England dieVerstoßung der Monarchinn zu Wege gebracht! WennIhr Beispiele zur Nachahmung anführeu wollt, so su-