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Was schadet es? du hast ja bisher nicht übel gethan,thue es auch hinführo nicht, so wirst du glücklichseyn. Ein Sterblicher kann nichts Besseres thun, alsdem höchsten Wesen nachahmen, und da deine Seelegewissermaßen ein Theil der Gottheit ist, so muß sieihr folgen. Wenn Gott nur den Dankbaren Guteserwiese, so würde er selten seine Schätze öffnen. Gkeb,und verkaufe nicht deine Wohlthaten. Siehe nie-mals auf Belohnung, kümmere dich nicht um Belei-digungen, oder um Dankbarkeit, thue das Gute, bloßweil es gut ist; handle nach den Eingebungen deinerVernunft, und laß Andere thun, was sie wollen.Denn gewiß Anderer Verbrechen, Ungerechtigkeiten undUndankbarkeit werden dich nicht in den Augen deshöchsten Wesens herabsetzen, von dessen wohlthatigerFreigebigkeit das Wohl des Ganzen abhängt. Bittensie dich um Rath, um rechtschaffen zu handeln, soversage ihnen denselben nicht; fragen sie dich nach demWege der wahren Glückseligkeit, so zeige ihnen den-selben. Bedenke, daß derjenige, welcher dich bittet,dein Bruder ist, und du Gott entheiligen würdest,wenn du schwiegest. Wolltest du dem das Licht ver-sagen, der im Dunkeln wandelt? Das Licht, das ein-zige Gut, welches sich verbreitet, ohne sich zu vermin-dern. Wolltest du die Strahlen der Sonne in dichverschließen? Die Strahlen der Vernunft in Kettenlegen? Die Strahlen der Vernunft, welche dieStrahlen der Gottheit sind? O welch eine schänd-