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2 (1825)
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meiner Seite entferne, und das hieß: mich von derLugend trennen, wenn ich ihrer am meisten be-darf. Ich bin noch sehr jung und unerfahren; undich schwöre Euch bei dem Himmel und bei der Erde,daß nur seine Talente, seine Uebung, seine unwan-delbare Rechtschaffenheit die einzige Stütze meinerschwachen Arme seyn können, den schweren Zepter zuführen. Er wurde geboren zum Hofmeister einesPrinzen, der in seinem zarten Alter kaum noch dieWelt kennt; und der sich in seinem eigenen Lande be-findet, wie ein Fremder; und daher kann ich in meineunerfahrnen und schwachen Hände nicht die Zügel einerRegierung nehmen, welche schwer und sehr gefahrvollist; ich würde ja eine große Verwegenheit begehen; daaber die Eurigen stärker und geübter sind, so will ichsie diesen übertragen. Ich kenne Euch, das genügtmir. Und Ihr, die Ihr mir die Krone anbietet, wis-set, daß ich Euch nie besser für Eure Liebe dankenkann, als ich jetzt thne. Denn wenn ich lieber einemFürsten, wie Ladislaus, gehorchen, als den Zep-ter führen will; dann sehet, -was für ein Fürst derseyn wird, den ich Euch gebe, wann ich in ihm jedesRecht auf den Thron abtrete. Denn diese neue Hand-lung , worüber Ihr erstaunt, ist nicht etwa die un-gestümme Bewegung eines bestürzten Gemüthes; son-dern es ist ein reiflicher Entschluß, der Euer wahresGlück zum Zweck hat. An Euch liegt es also, seinenWiderwillen gegen den Zepter zu besiegen; denn hier-