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Bd. 3, Abt. 2 (1874)
Entstehung
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232
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232 Gruppe YII. Metall-Industrie.

solcher Lehranstalten , in welchen nicht nur jugendliche Arbeiter dennöthigen Unterricht, sondern auch die Fabrikbesitzer künstlerischenRath und Beihilfe erhalten können.

Als Uebersicht des heutigen Umfanges der Pforzheimer Industriemögen folgende Angaben dienen.

Die Stadt Pforzheim hatte 1873 circa 23 000 Einwohner (1871,19 800 Einwohner).

Die Zahl der bestehenden Fabriken sind:

275 Bijouteriefabriken und -Geschäfte mit

6500 Personen

30 Emailleurgeschäfte.

55

120

55

21 Juwelier- und Fassergeschäfte .

55

45

55

37 Graveurgeschäfte.

n

90

>5

12 Guillochirgeschäfte.

55

45

n

16 Stein- und Glasschleifereien . .

55

90

55

19 Mechanische Werkstätten . . .

n

120

i)

8 Estamperieen.

i >

130

5 )

7 Feilenhauergeschäfte ....

55

25

55

13 Etuisfabriken.

55

180

55

12 Pressereigeschäfte.

55

60

55

19 Mechanische Etablissements . .

55

100

55

10 Kehretsmühlen u. Scheideanstalten

55

40

55

5 Pariserrothfabriken.

55

10

5 )

12 Färberei- und Vergoldergeschäfte

55

30

5 )

4 Double-, Blech- u. Drahtgeschäfte

55

15

55

500 Geschäfte

mit

7620 Personen

Von dieser Zahl sind circa 5600 Männer und 2000 Frauen und

Mädchen.

An Arbeitslöhnen wurden 1872

circa 4 750 000 fl. gezahlt und

zwar erhält:

ein männlicher Arbeiter durchschnittlich 12 fl.

weiblicher

» 6 74

Graveur .

18-22

Bijoutier.

16-20

eine Polisseuse ....

» 810

Kettenmacherin . .

o?1

1

00

ein männlicher Lehrling

» 6

weiblicher

» 27,

pr. Woche, mit Aufbesserung bei entsprechender Leistungsfähigkeit.

An Edelmetall wird jährlich circa für 12y 4 Mill. Gulden, anechten und unechten Steinen für circa 1 Mill. fl. verbraucht, ausge-nommen einzelne besonders feine Stücke, welche ausnahmsweise ge-macht werden. Der Gesanmtherstellnngswerth der Waareia vom Jahre