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Section II. Allgemeine Bewaffnung etc.
und Dolche, einfache und Gabellanzen, Streitäxte, Keulen!Damascenerhelme, Kürasse, Panzerhemden ctc. mannigfach undgeschmackvoll ausgestattet. Besonders interessant war eine von derFirma Ziegler & Co. (Tabris) ausgestellte Sammlung persischer älte-rer und neuerer Waffen, in der ausser Helmen, Panzern, Schildenin ansprechenden zierlichen Formen eine Menge schön gearbeiteterzum Theil sehr sonderbar gestalteter Waffen hervortraten: einfache,zweispitzige, sä ge artige Säbel, gerade und gekrümmte,ein- und zweispaltige Dolche, Lanzen u. s. w.
Das Reich der Mitte, China, hatte ausser seinen mannigfachen,eigentliümliehen Hieb- und Stichwaffen, auch Bogen und Pfeile sowieeine ganze Collection von Waffen der Ureinwohner von Formosa ein-gesendet.
Japan, der so rüstig vorschreitende Culturstaat Ostasiens, führteendlich eine Anzahl von Schwertern in der bekannten eigenartigenForm vor.
Die Zeiten, in denen den blanken Waffen die Hauptrolle zu spie-len bestimmt war, sind längst vorüber, und so haben diese denn auchden Grad der Vollkommenheit, der ihnen zu erlangen möglich, wohlerreicht; nur geringe Modificationen in der äusseren Form, im Gewichteund in den Verhältnissen der einzelnen Theile sind es noch, auf denenheutzutage die Unterschiede in diesen Waffen beruhen. ■
Das ausgestellte Material war durchweg mustergültig zu nennen;das Fabrikat von Solingen und von Toledo bezeugte insbesondere, dassder alte Ruf der Waare noch ein berechtigter sei.
Von den Officierwaffen machten die belgischen, italienischen, spani-schen und russischen sich durch reiche Ausstattung und Verzierungbemerkbar. Unter den Mannschaftswaffen erschienen die der Schwei-zer, Schweden und Russen als diejenigen, bei welchen ausser der soli-den Arbeit auch am meisten die ansprechend handliche Form her-vortrat.
Die Waffen des Orients verdienten nur als wissenschaftliche Rari-täten eine gewisse Beachtung.
B. Die Handfeuerwaffen.
Der wichtige Process der Fortbildung, der sich an den kleinenFeuerwaffen innerhalb der letzten -Jahre vollzogen hat, kam in derIndustrieausstellung recht vollständig zur Darlegung. Während zuParis im Jahre 1867 der Hinterlader als eben zur Berechtigung ge-