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Section II. Allgemeine Bewaffnung etc.
Schweden. Unter den vom königl. Kriegsministerium einge-schickten "Waffen befanden sieb aueb Bajonnete für die Remington-gewehre und einige Säbel für Mannschaften. Diese blanken "Waffen wer-den meist von der Acti eng es ells ohaft für Eisenmanufactur inEskiltuna, früher Firma S oengren, bezogen. Das kleine sehr tbätigeEtablissement derselben, welches nur etwa 60 Leute in Handarbeit be-schäftigt, hat im Jahre 1871 an 3226 blanke Waffen angefertigt. DieSäbel führen doppelt hohlgeschliffeneKlingen, sind etwas schwer, sonstaber vorzüglich.
Von Major Wahlfelt stammte ein Remington-Ge wehr mit Dolch-bajonnet. DerVorschlag zielte dahin, durch das kleine mit verschieb-barer Klinge versehene Bajonnet das Vordergewicht des Gewehres zumindern. Er ist wohl nicht neu, schon anderorts, wenngleich in etwasanderer Form (z. B. in Preussen als Ladestockbajon.net) versucht undfür nicht empfehlenswerth erachtet worden.
Belgien. Nur die Militaireffectenlieforanten Fonson & Lam-bermont (Brüssel) hatten einige elegante, reich vergoldete Offieier-säbel eingeschickt.
Deutschland Die so berühmten deutschen Waffen- und Klin-genfabriken waren im Allgemeinen nur schwach an der Ausstellungbetheiligt. Ihre Erzeugnisse fanden sich in die VII. Gruppe eingereiht.Dort hatten von den 14 verschiedenen Firmen, welche zu einer 0 olle cti v-ausstellung derStahl- und Eisenwaaren aus Solingen zusam-mengetreten waren, nur drei einige blanke Waffen exponirt, und zwar:die von F. A. Hermes, Kremer und Curdts. Das kleine aber aus-gesuchte Sortiment von Klingen und fertigen Säbeln, welches sie ge-liefert , konnte in Rücksicht auf exacte Arbeit, Haltbarkeit, Elasticität,Politur und Vergoldung als musterhaft anerkannt werden.
Nächstdem fanden sich noch blanke Waffen aus den Fabriken:Heisig & Ilellbarth (Schmalkalden), R. & II. Vorster zu Hagen(besonders schöne Säbel und Degenklingen und Hauer für überseeischenExport) und bei Gabriel und Schüren aus Elslohe auch eine kleineCollection von Lanzen. '
Oesterreich-Ungarn. Die österreichische Waffenfabrikauf Actien zu Steyr nebst ihrer Filiale zu Pest, im Jahre 1869 ausder bekannten Wern dl’sehen Fabrik hervorgegangen, bekundete denmächtigen Aufschwung, den das Institut gewonnen, auch durch ein Sorti-ment blanker Waffen, Modelle der in der österreichischen Armee ein-geführten Hieb- und Stichwaffen, Cavalleriesäbel von sehr tüchtigerArbeit, doch etwas massig und schwer, breite Faschinenmesser für Genie-corps und Artillerie, Hau- und Stichbajonnete in verschiedenen Län-