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Adel zeigte durchaus keine Abneigung gegen diese Wahl. (2.) Nachseiner Ankunft in Rom wurden die Kohorten der Leibwache zwischen denHöhen der Stadt und selbst im Schooße derselben von Fechterrotten unddem Heere der Neuangeworbenen in einer förmlichen Schlacht vernich-tet. (3.) Während dieser Vorgänge in Rom reisten die beiden JuliusMaximinus, die zu jener Zeit gerade in Thracien beschäftigt waren,auf die Nachricht von diesen Ereignissen eiligst nach Italien. (4.) Siewurden in einem Tressen geschlagen, von dem Reste ihres Heeres ver-lassen und von Pupienus bei der Belagerung von Aquileja getödtet,(5.) nachdem ihre seigentlich nurj zweijährige Regierung durch dieseihren Sturz verzögernden Umstände noch einen Zuwachs von einemJahre gewonnen hatte. (6.) Nicht lange darauf wurden auch Clodiusund Cäcilius bei einem Soldatenausstande im Palaste zu Rom ermor-det, und Gordianus besaß nun den Thron allein. (7.) Dieser er-neuerte und erweiterte noch in demselben Jahre die von Nero zu Romeingeführten fünfjährigen Wettkämpfe und zog dann gegen die Perser,nachdem er zuvor den Tempel des Janus, welcher von Marcus ge-schlossen worden war, nach alter Sitte geöffnet hatte. (8.) Als erdiesen Krieg mit großer Auszeichnung geführt hatte, fand er im sechstenJahre seiner Regierung durch die Hinterlist des Befehlshabers derLeibwache, Marcus Philippus, seinen Untergang.
28. Die beiden Philippus, Vater »nd Sohn.
So kamen denn nun Marcus Julius Philippus aus der Land-schaft Traconitis in Arabien und sein Sohn Philippus, den er zumMitregenten angenommen hatte, nach Ordnung der Angelegenheitendes Morgenlandes und nach Gründung der Stadt Philippopolis 9 inArabien nach Rom, wo sie jenseit des Tiberis, weil dieser Stadttheilan Wassermangel litt, ein Wafferbassin anlegten und das tausendsteJahr der Stadt Rom durch Spiele aller Art feierten. (2.) Weil micheinmal der Name sPhilippusj daran erinnert, sso erwähne ich, daßj
') Der wahrscheinlich die Ruinen ei Ghereysch, zwei Stunden nordöstlich nonBostra, angehören.