rvaltsamen Tode geweiht sei, die Herrschaft aber seinen Kindern hinter-lassen werde; doch gingen sie auch in ihren Vermuthungen noch weiterund prophezeiten auch den Tod seines Sohnes, der zwar gleich jenemThiere sanft und unschuldig sein, aber nicht lange am Leben bleibenund Nachstellungen erleben werde'). (5.) Als unterdessen der Unter-gang des GordianuS zu Rom bekannt geworden war, wurden auf Be-trieb des Domitius der Stadtpräsecl und die andern Angeber ch vonden Cohorten der Leibwache ohne Unterschied niedergehauen. (6.j Gor-dianus hatte nämlich, als er sich die Regierung übertragen sah, Ge-sandte und Briefe mit Verheißungen großer Belohnungen nach Romgeschickt; und so erfüllten nun die durch seine Ermordung in ihrenHoffnungen getäuschten Soldaten, eine sehr geldgierige und blos gegenBezahlung treue und gutgesinnte Menschenklasse, großen Unmuth.(7.) Der Senat aber, welcher fürchtete, es möchten sich bei dem Man-gel jeglicher Leiter des Staats Gräuel wie in einer mit Sturm ein-genommenen Stadt ereignen, ernannte zuerst mit einander abwechselndeInhaber der höchsten Gewalt , bald darauf aber nach Bewaffnungder jüngeren Bürger den Clodius Pupienus und Cäcilius und Balbi-nus zu Cäsaren ^).
27. Der jüngere GordianuS.
In denselben Tagen wählten die in Asrica stehenden Truppenden gleichnamigen Sohn des GordianuS, der schon als angehenderJüngling der Zeitgenosse seines Vaters gewesen war und sich dann alsOberster der Leibwache bei ihm befunden hatte, zum Kaiser, und der
') Hier findet sich im Texte unstreitig eine Lücke.
2) Wahrscheinlich die sogenannten äolatorss, Leute, die aus Angeberei undAnklagen ein sörmliches Geschiist machten. Andere wollen statt inckicss vielmehrinLiceo gelesen und unter den „Richtern" hier sämmtliche Magistratspersonen ver-standen wissen. Der vorhergehenden Lücke wegen bleibt das Urtheil über die Stelleunsicher.
ä) Ein Collegium von 20 angesehenen Bürgern. Vergl. Jul. Capit. ritLkorä. 22.
Richtiger wohl zu Kaisern; denn Julius Capitol, a. a. O. kaxisnum ot