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4 (1826)
Entstehung
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ler Volkssprache eine Quelle vo» siedendem Wasser be-deutet) weil ihre Oberfläche stets von großen Blasenbewegt wird. Es ist dieses eine merkwürdige Erschei-nung. Die Quelle liegt auf dem Gehänge eines mitWald bedeckten Berges, ihr Becken ist 8 Dccimctcrbreit und 5 bis 6 Dccimcter tief. Das Wasser, wel-ches aus der Erde zu treten und mit großem Blascn-wcrfcn aufzusteigen scheint, tritt niemals aus demBecke». Jene Bewegung aber ist so stark, daß mandas Geräusch davon in einer Entfernung von 400Schritt hört. In der unmittelbaren Umgebung desBeckens findet man gewöhnlich tobte Vögel, welche beiihrer Annäherung zur Quelle, um daraus zu trinken,durch die von ihr ausgehauchtcn Dämpfe ersticken; da-her die gemeine Sage, daß die Quelle die Vögel imFluge tödte. Menschen, die sich etwa niederknien, umunmittelbar aus der Quelle zu trinken, werden durchdie aus dem Wasser sich entwickelnden, mcphitischcnDämpfe zurückgcstoßen. Diese schweben, je nachdemdie Atmosphäre mehr oder weniger bewegt ist, inSchichten von verschiedener Dichte, auf der Oberfläche.Die Quelle trocknet in den wärmsten Jahreszeiten aus;aber sie erscheint zur Stelle wieder mit allen ihren Phä-nomenen, wenn man einige Eimer süßes Wasser hin-eingiest.«

»Fünf Stunden von Trier in der Gegend vonHetzerath, auf dem Gehänge desjenigen Berges, welcherden sogenannten Meilenwald trägt, findet sich eineandere Quelle, die jener ganz und gar ähnlich ist, so-

wohl identisch mit Draitsch, welches der Name derGodesberger Mineralquelle ist.